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Psytrance Producing Tutorial auf Deutsch!
#16
(13.01.2018, 16:27)Affreqtic schrieb: Jo also bzgl. dem Phasenproblem - ich benutze als EQ nur den Fabfilter Q2 und zwar im LinearPhase Mode.  Musizieren Lets dance

Aber dazu kommt dann noch mehr in den folgenden Videos. 

Das Alternativprogramm zum Erstellen der Kick klingt zwar interessant, aber all das angesprochene kann ich doch mit Kick2 auch realisieren oder habe ich da etwas missverstanden?  Hmm.....

Liebe Grüße,
Affreqtic


ja doch schon... ich mach ja im sytrus im grunde nichts anderes als mit nem kicksynth wie z.b. kick2 ..  wäre halt ne alternative zu kick2 oder nem anderen kick synth wenn man sytrus hat aber kein kicksynth.. 

man kann halt mitm sytrus nochn paar zusatz gimmicks machen.. da es halt n normaler synth is .. dazu n FL nativer .. man kann also z.b. dann das ganze mit slidenotes etc.. für breaks etc verwurschteln usw... 

und man hat eben 6 OPs in einem.. was zum layern etc auch interessant ist... vieleicht im Psy jetzt nicht sooo wichtig.. da layer ich in der regel auch keine kicks..  aber ka für andere genres evtl. ganz interessant..

aber ja wenn es nur um das kick bauen an sich geht.. geht das natürlich auch mit kick2 etc...  sytrus bietet halt nur son paar weitere gimmicks die übers blose kickbauen hinausgehen... 

ich fing z.b. auch nur mit sytrus an kicks zu bauen.. da ich kein vernünftigen kicksynth zur hand hatte... also einen wo ich völlig frei die verschiedenen envelopes etc völlig frei mit unendlich vielen punkten gestalten kann

Es lebe das Holz hihi, bin wieder im Waldfieber BigSmile Zwinker
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#17
Hallo Leute,

heute habe ich endlich das zweite Video der Reihe hochgeladen - hier gehts um das Erstellen einer Bassline inkl. Bearbeitung!  Cool

https://www.youtube.com/watch?v=jzbmUWmy...e=youtu.be

Viel Spaß wünscht

Euer Affreqtic   Musizieren
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#18
auf wen ist denn der sylenth1 registriert? Zunge rausstrecken

Red
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#19
ohh da muss ich nachher wenn ich zeit habe evtl. bisschen meckern / verbessern.. bzw. auf achtung hinweisen... hab aber gerade keine zeit das video wirklich zu schauen (evtl. gehst du das thema ja selbst noch an).. oder große posts zu schreiben...

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#20
soo hatte nun zeit...

also wie ich gesehen habe bist du schon auf das problem mit der phasenverschiebung durch den filter drauf eingegangen... und das der linear phase mode dagegen hilft... das ist schonmal sehr wichtig... ein linear phase mode haut dir allerdings heftige latenzen rein... das ist wenn man nur am rechner einclickt erstmal nicht soo das problem... kann aber je nach daw beim einspielen per keyboard zu verzögerungs problemen führen... so das ist aber nicht das eigentliche problem was mich hier stört...

ich weiß nicht ob du es wargenommen hast.. aber durch die harten filter hast du dir die transienten im sub zerstört... denn zwar hast du durch den linear phase mode nun kein (bzw. weniger) phasenshift problem mehr hast dir aber ein preringing eingefangen... dein sub schwimmt dir gerade davon... durch die saturation hast du den effekt dann nochmal verstärkt... da er bei der saturation logischerweise sich die niedrigeren pegel hoch holt... es ist nun kein schön punchiger knackiger sub mehr.. sondern fängt an weg zu schwimmen...
ich kann vor steilen filtern im sub nur warnen.. sie sorgen immer für probleme egal ob phasen linear oder nicht...

du meintest... da unten das zieht energie etc... und es sieht im analyser tatsächlich so aus als wäre da unten was los... das problem hier ist... der analyser belügt dich hier... dort unten spielt nämlich garnichts... dein signal kommt aus einem synth... die niedrigste frequenz hier ist deine fundamentale... (die wird bei dieser tonhöhe (und in den meisten tonhöhen "normaler musik"..) nie so tief sein wie das was du hier hart wegschneiden willst.. die müsste bei deinem f irgendwo 43hz oder sowas sein)) daunter gibt der synth an audio nichts raus (clicks von abrubten 0 release zeiten etc mal aussenvor... selbst die sind evtl. garnicht so problematisch)

das problem ist... für den analyser spielt da trotzdem was weil deine anschläge selbst schon bei 140bpm bei 16tel in einer frequenz von 37,3 hz abfeuern... somit zeigt der analyser du unten gewubber an.. weil für ihn ja dort drunter periodische pegel änderungen statt finden.. wenn du jetzt mit nem low cut bei gehst... schneidest du im grunde deine anschläge der 16tel ab...

ich habe früher auch meine basslines mit nem knallharten lowcut zwischen 30 und 40hz versehen... und hatte dadurch eben extreme mühen knackige sub basslines mit nem punchigen transienten zu bekommen... irgendwann hörte ich damit auf und es machte das leben deutlich leichter...(im sinne des kampfes knackige präzise basslines zu bekommen)
mitlerweile verwende ich eigentlich garkeine lowcuts auf der bassline mehr (liegt aber größtenteils daran das ich sie mitlerweile mit harmor schraube und mir dort andere möglichkeiten zur verfügung stehen)... und wenn es doch mal sein muss um eben z.b. die fundamentale ein wenig ein zu dämmen... dann verwende ich nur noch ganz seichte... 6db/okt evtl. 12db/okt wenns ganz heftig ist dann 24db/okt aber das ist eigentlich schon zuviel... und jeder cut wirkt sich eben wieder auf das transienten verhalten aus... deshalb kann es manchmal auch die bessere wahl sein eher einen shelf zu nutzen wenn man merkt man muss unten etwas ausdünnen...

man lernt zwar überall was mit tontechnik zu tun hat.. schneide das weg was man nicht braucht um energie zu sparen... das stimmt auch solang es sich um "normale" musik handelt.... aber unsere harten 16tel psybässe sind da halt sehr speziel... sie sind zum einen (in den meisten fällen) durch synthis erzeugt (was jetzt noch kein alleinstellungs merkmal ist.. aber dadurch schonmal alles mögliche an dingen wie trittschall etc wegfällt) ... und vorallem sind es eben so kurze harte schnellfolgende schläge... (die einzige musik art die mir gerade einfällt.. die ein ähnliches muster hat sind double bassdrums im metal)...
somit kann man in dem bereich da nicht ganz stumpf diese theorie anwänden...

und 72db filter sind in der regel nie eine gute idee egal ob herkömmliche musik oder psy.. das ist echt eher was für "reparatur arbeiten" ...


und zum thema bouncen... bin ich persönlich kein fan von.. da es einen sehr in der kreativität beschneidet.. bzw. sie unötig kompliziert/aufwändig macht... ist ein weitere punkt was gegen diese harte filter methode spricht.. denn diese bringt dich ja erst in die problematik...
denn mit der bounce variante.. kannst du zwar dann dieses eine muster schön perfektionieren... aber sobald du eine variation oder abgefahrene spielerein in nem break z.b. machen willst wie rum sliden oder sonstwas.. oder einfach notenlängen varieren etc... oder einfach nur ein neues muster einbringen willst etc... musst du dies erst wieder bauen.. dann rendern/bouncen.. und wieder zurecht schneiden etc...
da bin ich eher ein fan davon.. am anfang gleich alles so hin zu doktorn.. das es passt... was zugegebener maßen wirklich ins doktorn ausartet.. also man kann da unter umständen ne menge arbeit rein investieren und kann etwas fummelig werden.. weil da echt sehr kleine parameter einstellungen unter umständen schon großen effekt (im sinne von passt oder passt nicht) haben können... aber dafür wenn es dann passt.. kann man später seiner kreativität freien lauf lassen und einfach das rein hacken in die bassline etc.. wo nach einem gerade ist... und hat es sofort da...

in dem fall würde ich dann auch eher zu sidechain compression (oder sidechain EQing /envelope follower getriggerter EQ... oder eine kombination aus beidem) raten statt zu nem lfotool .. da dies dann eben dynamisch auf das reagiert was gerade passiert...
zwingt mich meine produktionsart sowieso von haus aus zu,.. da ich keine
k---k---k---k---
-bbb-bbb-bbb-bbb

bässe baue
sondern
k---k---k---k---
bbbbbbbbbbbbbbbb

somit muss ich sowieso da etwas mehr rum tüfteln... denn da mag b und k auf einer note noch passen aber wenn ich mal die note änder kann es passieren das aufeinmal der k nciht mehr durchkommt weil es sich auslöscht oder es sich zu sehr addiert...

meine herangehenseweise ist da so... das ich ganz normal erstmal die sounds schraube... und dann die sidechain compression und getriggerten EQs etc.. so einstelle das sich der kick auch zusammen mit dem bass immernoch gleich anhört und es keine größeren pegel unterschiede gibt... gleiches gilt dann natürlich auch nochmal für die summen bearbeitung... aber die ist in der regel schneller abgewickelt.. wenn die summer in sich schon passt...



also jetzt nicht falsch verstehen oder so... ich finds toll das du diese tutorials machst... und jeder hat ja auch so seine eigenen herangehensweisen etc... und du erklärst das auch alles richtig.. und gehst eben auch korrekt auf die technischen probleme ein mit der phase und der latenz und dem nachschwingen und der dadurch resultierenden problematik mit dem kick zusammen etc..


ich versuch hier nur noch mal eine andere seite davon zu beleuchten... und ein paar sachen zu ergänzen... und evlt. dir selbst auch nochmal gedanken anstöße zu geben... weil ich kann irgendwie recht gut nach vollziehen woher du kommst mit z.b. deinem filter ansatz etc... genau das habe ich nämlich vor 10 jahren auch gemacht... (mache das mitlerweile 20 jahre Smile also ziemlich ähnliche zeit parallelen) ... und hätte ich damals schon 72db linear phase filter gehabt... hät ich das mit sicherheit auch getan... habe aber eben draus gelernt... denn auch 48db waren schon viel zu viel BigSmile (allerdings war es bei mir nichtmal linear phase.. sondern normale minimum phase... den rattenschwanz an phase der sich da hinterherzog hab ich dann teilweise versucht mit noisegates wieder raus zu schneiden etc... BigSmile also ich hab mir damals teilweise mega einen abgebrochen.. aber so eben auch meine erfahrungen gesammelt)

das ding ist gerade bei basslines bin ich sehr leicht zu triggern BigSmile weil mich basslines schrauben oft immer am meisten angemacht hat... das hatte schon wissenschaftlichen charakter teilweise.. nachdem motto "das bassline labor".. mit experimenten und versuchen der optimierens etc.. alles was so zu nem labor dazu gehört BigSmile
was übrigens oftmals immernoch der fall ist... ich bin immer sehr verleitet neue konzepte beim bassline schrauben zu erforschen... teilweise mit nem statischen phaser drauf.. teilweise mit pitch envelope in den anschlägen.. teilweise mit phasenshift nur auf bestimmten obertönen oder der fundamentalen (um es z.b. wieder richtig hin zu schieben nach einsatz von effekten) usw...

generell gilt aber für 99% der fälle ... um so weniger man dran macht um so knackiger und präziser ist sie am ende

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#21
hättest du vllt mal bock, ein Buch über elektronische Musikproduktion zu schreiben? BigSmile bittedanke!
(18.06.2016, 15:46)Musik Magier schrieb: IMMER DRAUF HÄMMERN !!!  DYNAMIC IST WAS FÜR WEICHEIER !!!  IMMER DOLLE DRUFF DA !!!
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#22
ich helfe im sounddesign-teil BigSmile

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#23
Jooo vielen Dank für das Feedback!

Sehr interessant das Thema LowCut - gerade beim Bass.. Da gibt es echt viele Philosophien und Fakten, die man auch noch nie gehört hat. Gut, dass du mir das sagst. Ich werde
das bei Gelegenheit mal ausprobieren und im Studio gegenhören, inwieweit der Bass unter dem Filter leidet.

Und wo, findest du, ist der genau Vorteil von Harmor? Habe mich damit nie beschäftigt, aber ich muss sagen , dass ich mit dem Ergebnis von Sylenth auch noch nicht wirklich zufrieden bin.
Da gibt es Basslines von bekannten Künstlern, die einfach so unfassbar viel besser klingen, aber ich kriege einfach nicht heraus warum^^
Ich probiere mich alle paar Monate auch mal wieder am Sidechain Kompressor aber ich kriege dort auch keine befriedigenden Ergebnisse heraus.. 
Die Bassline klingt mir dann zu dünn, ich finde auch leider keine Tutorials die mir da weiterhelfen. 

Spannende Sache! :-)

Liebe Grüße,
Affreqtic

EDIT: Zum Bouncen - im Normalfall bounce ich die Bassline auch erst zum Schluss, wenn der Track "fertig" ist, damit ich dann nicht noch großartig viel rendern und schnibbeln muss. 
Von daher finde ich das nicht verkehrt bzw. ich sehe keinen großen Nachteil.
Ich bekomme auch mit 0ms Release eine Übersprechung der Bassline in die Kick übrigens. Auch wenn ich die MIDI Events verkürze (was relativ schnell zu einem ziemlich bescheidenen Sound bei mir führt). 
Also wie verhinderst du denn die Übersprechungen wenn du es nicht bouncst?
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#24
das übersprechen / nach ziehen kommt höchstwarscheinlich durch die filter... in deinem tutorial glaub ich stand der EQ auf linear phase medium... ich kenne den Pro_Q2 jetzt nicht aber ich vermute es wird eben zwar schon ein linear phase mode sein.. aber eben nur mit mittel langer impuls antwort.. um so tiefer die frequenz um so länger muss die impuls antwort werden um noch phasenlinear zu arbeiten.. da dort die wellenlängen ja immer länger werden... bei nem nicht linear phase EQ wär das ganze bei so einer flankensteilheit wie du sie verwendest warscheinlich n ganzes 16tel (oder gar mehr BigSmile ) genau ausrechnen bin ich gerad zu faul zu ... wenn du lust hast kannst es selber machen... ein cut erster ordnung also 6db/oktave verschiebt die phase um 90° bei der grenzfrequenz ( aber ist eine kurve also drunter noch mehr, drüber weniger) ... ein filter 2er ordnung 180°.. 4er ordnung also 24db/okt 360° usw.. das ist dann eben je nach periodendauer/wellenlänge der frequenz so und so viel zeit...
somit schiebt sich die frequenz immer weiter nach hinten um so tiefer sie ist... .. und bei steilen cuts und vorallem dann so extremen cuts wie bei dir... wird das halt richtig extrem da wir es ja hier mit sub bass also sehr langen wellen zu tun haben... mit so steilen cuts entkoppelst du im grunde schon die frequenzen von einander... (stichwort: Gruppenlaufzeit) also das sie nicht mehr gleichzeitig kommen sondern eher schon nacheinander..
da musst du schon auf extreme phasenlineare latenzen zurück greifen die dir dann ne sekunde oder mehr delay ins system hauen (was natürlich nicht schön zum arbeiten ist.... verwende ich nur bei den frequenzweichen meiner selbst gebauten mastering suite)

deswegen arbeite ich wie gesagt im grunde ohne lowcuts auf der bassline... (außer es muss sein oder es passt halt gerade in den sound das da son release dran hängt..aber wiegesagt dann nie so steile cuts..sondern so flach wie möglich.. so steil wie gerade eben nötig) ohne cut hört die bassline dann auch da auf wo sie aufhört... war nachher schon soweit.. das kollegen zu mir meinten boar ne ey... mach mal bisschen release rein.. diese "hubschrauber basslines" sind echt zu hart...

man kann das in FL übrigens sehr schön mit dem FL Limiter sehen ... dort werden ja die peaks bzw. die pegel.. schön grafisch dargestellt... wenn man ohne filter die note raushaut und mal angenommen man hat kein decay und release sondern nur reines sustain... dann ist das ein gerade klotz ohne irgendwelche anhängsel (wenn die note sehr tief wird sieht man dann die peaks der einzelnen welle.. aber so auf "normaler" bassline höhe ist das in der regel ein gerade klotz)
sobald man dann z.b. n lowcut macht sieht man wie sich dort anhängsel bilden.. und um so steiler der lowcut um so länger das anhängsel...

ich kenn sylenth nicht.. kann natürlich sein das der ein minimum release immer raus haut um z.b. clicking zu vermeiden oder so.. oder weils deren philosophie ist oder ka... aber bei nem synth der schluss macht wo schluss sein soll.. ist dann auch schluss

aber das überlappen von bassline und kick ist für mich eh nie die frage... da ich wie oben beschrieben durchgängige 16tel basslines schraube... also die überlagern sich so oder so mit dem kick bei mir, da auf dem kick auch ne bassline note spielt...

dennoch will ich natürlich nicht das sich meine kick immer jedesmal total verändert wenn die bassline spielt oder dann noch wenn die ton höhe auf der kick bassline note wechselt... eine leichte veränderung gibts natürlich immer.. sonst würd es ja gleich klingen als wenn keine andere note spielt.. dann könnt ich mir auch das noten wechseln sparen oder generell die bassline note auf der kick...

so aber damit da eben kein chaos ausbricht und nicht mal die kick wie doof ballert und mal "kaputt" geht und mal umft und mal so mal so...

nutze ich entweder frequenz ducking.. oder sidechain compression oder eine kombination aus beidem... frequenz ducking kann ich in FL so regeln... das ich auf der kick einen peak controller packe... mit diesem dann das oder die bänder vom EQ auf der bassline ansteuer... also immer wenn der kick spielt... zieht der EQ die frequenz bereiche die für den kick wichtig sind aus der bassline raus.. .. wenn man diese möglichkeit nicht hat (weiß nicht ob Cubase ein equivalent zum peak controller in fl hat) kann man aber auch dynamische EQs wie z.b. den Nova von TDR per sidechain anfahren ist im grunde das gleiche... aber peak controller bzw.. im grunde ists ein envelope follower um mal ein gebräuchlicheren term zu nutzen... gibts bestimmt auch so als vsts.. die hauen dann halt irgend n midi cc raus was man dann verlinken muss...

und sidechaining.. jo je nachdem wie man es halt haben will... bei manchen tracks hab ich es halt extrem kurz so das ich kaum "gallopieren" habe sondern eher ratatatata BigSmile bei anderen tracks eben länger so das die bassline anfängt zu gallopieren etc...

kann auch hier wieder den FL Limiter empfehlen (gibts glaub ich auch als vst im juice pack ?? falls man kein FL user ist) da man dort genau sehen kann wie die kurve verläuft und wie die pegel beinflusst werden... ist gerade für sowas schon sehr hilfreich im gegensatz zu den simplen gainreduction metern (aber auch für jegliche andere form der compression eigentlich eine sehr angenehme veranschaulichung, was denn da gerade passiert) und die attack und release kurven sind halt in vielen schritten einstellbar ... (nur der "lookahead regler" ist unglücklich betitetelt.. der ist eigentlich kein lookahead sondern ein rms regler.. bzw auf der limtier seite eher sogar ein hold... der eigentliche lookahead ist der attack regler der limiter seite)

früher hab ich sidechain eigentlich eher gemieden... und das ganze nur übers frequenz ducking geregelt... keine ahnung hatte irgendwie so ein "ihh sidechain" im hinterkopf lol BigSmile ... aber davon konnte ich mich lossagen... also mitlerweile nutze ich auch ganz frei sidechain wie es halt passt.... oftmals ist es eine combi aus frequenz ducking und sidechain... manchmal aber auch nur sidechain... und manchmal auch nur frequenz ducking... wobei ich da mitlerweile wiederum eher vorsichtiger geworden bin denn... ... ... es ist eben wieder ein filter somit schiebt er jedesmal die phase der bassline beim ducken ... also frequenz ducking nutze ich zwar immernoch sehr gern.. gerade wenn man merkt sidechain allein bringts gerad nicht so richtig... oder man will nur sehr wenig sidechainen ... weil man eben z.b. in dem track der bassline note auf der kick ebenfalls gehör schenken möchte... oder oder...

zum harmor.. BigSmile
naja ich weiß garnicht wo ich anfangen soll BigSmile

erstmal das technische und dann sich die dadraus ergebenen vorteile...

Harmor ist ein spectral synth... also technisch ein additiver synth... das heist dort werden die sounds aus einzelnen obertönen zusammen gebaut oder auch harmonische genannt (daher auch der name Harmor)
dadurch kann er im grunde alle sounds der welt darstellen... denn sound funktioniert ja so... ein sound sind ja viele einzelne frequenzen zusammen gemischt... das merkt man auch an der starken resynthese einheit des harmor... klar man muss leichte abstriche machen da er natürlich nur eine begrenzte anzahl von obertönen zu verfügung stellen kann... (512) .. da es sonst wenn es unendlich wie in echt wären natürlich jeden rechner in die knie zwingen würde...
aber dennoch ist ein resynthetisiertes sample schon sehr sehr nah am original dran... ich hab teilweise in breaks... die letzten takte des tracks gebounced... diese dann in den harmor geladen...und dort dann für den break verwurstet... mit ein wenig feintuning beim pegel für den übergang zwischen eigentlichen track und harmor... hört man dort in dem eigentlichen moment des übergangs kaum ein unterschied... also wenn man ganz genau hinhört evtl. aber wird dann ja eh durch die mangel gedreht BigSmile aber ist halt nicht so das man denkt schnitt low quali lol BigSmile

egal.. das hat jetzt erstmal nichts mit der bassline zu tun... soll nur aufzeigen was der harmor eben kann ... (er kann eben alles wenn man so will BigSmile ) also ich nutze eigentlich nur noch ausschließlich harmor.... es sei denn ich will umbedingt an nem FM synth rumbasteln... harmor könnte die sounds zwar darstellen aber die arbeitsweise ist eben ganz anders... somit kommt man durchs schrauben eben auf andere dinge

zur bassline speziell jetzt ... aufgrund seiner additiven natur... kann man auf jeden einzelnen oberton in der waveform (wodurch sich eben auch die waveform bildet) einfluss nehmen... und alle effekte (ausser die wirklichen effekte auf ner anderen seite wie delay, chorus, hall, distortion) arbeiten ebenfalls innerhalb dieses additiven prozesses ... also die filter arbeiten so.. der "phaser" arbeitet so, selbst der bzw. die EQs arbeiten so...
es sind also eigentlich keine echten filter/phaser/EQs sondern nur eingabe methoden.. um der synth engine zusagen wan wo wielaut welche obertöne spielen sollen...
dadurch arbeiten die filter und EQs Komplett 100% phasenlinear ohne latenz... da sie eben nichts bearbeiten müssen was schon da ist... sondern entscheiden was entsteht...
und man kann mit dem local EQ so geile sachen machen wie den sound eben formen...

wenn man z.b. mit nem normalen EQ den sound formt.. also ka weniger mitten .. dafür dort und dort bisschen mehr oder was auch immer... ka du hast ne 16tel bassline auf einer ton höhe.... bearbeitest die mit nem normalen EQ das sie richtig geil klingt... wenn du dann die tonhöhe änderst... gibt es das problem... das die fundamentale und die obertöne natürlich wo anders sind.. weil andere note.... dein EQ aber natürlich nicht mit wandert.. sondern immernoch die einstellungen für die eine note von vorher hat...
mit dem local EQ im harmor... beinflusst du die wellenform selbst... das heist du schraubt den sound so das er geil ist... änderst die note und der sound an sich bleibt so.. nur die tonhöhe ist eben anders...

dann gibts diesen pluck regler... der auch sehr nützlich für basslines sein kann (bin ich erst vor kurzem drauf gekommen den so zu nutzen... also so vorm halben jahr oder so) ... und zwar kannst du dem ding unter "pluckshape" eine kurve verpassen.. also du kannst einstellen wie lang welche frequenz/oberton decayn soll... also höhen z.b. ganz kurz bässe etwas länger wie man es normalerweise mit nem filter cutoff envelope macht.... hier kannst du jetzt aber z.b. sagen... höhen kurz.. mitten etwas länger.. bässe noch ticken länger.. sub bass aber dafür wieder etwas kürzer... so kannst z.b. ein längeres release fahren aber deine fundamentale und evtl. den ersten oberton.. weiterhin kurz halten damit er dir unten nicht alles volldröhnt die ganze zeit sondern weiterhin kurz und knackig kommt... und das eben für jeden oberton einzeln ... also da kann man total abgefahrene sachen machen... oder wenn man z.b. merkt da ist irgendwie ne nervige resonanz... aber es fehlt was wenn man sie raus filtert... weil sie irgendwie doch zum charakter gehört... dann kannst du die mit dem pluck tool... z.b. einfach früher als den rest erlischen lassen... dann hast du weiterhin den charakter davon im anschlag aber nicht das nervige gedröhne oder gebimmel davon oder so BigSmile ...

dies führt natürlich dann vom stöckchen zum steinchen oder wie das so schön heist... man fängt halt an wie doof an dem ding rum zu schrauben... weil man halt so enorm präzisen zugriff auf den sound hat... da hört man eine frequenz die nicht gefältt... zieht die raus (oder berabeitet sie mit dem pluck oder wie auch immer) ... dann denkst man jo besser... dann hört man die nächste frequenz BigSmile... dann die nächste.---- und die nächste... usw usw.. da muss man sich dann irgendwann evtl. etwas bremsen... oder/aber auch einfach nur sehr feinfühlig werden.... 0.1db kann da garnicht mal so selten genau das kleine fitzelchen sein was man brauchte BigSmile

zudem kommt das wenn man sie zu perfekt bauen will oft damit endet das sie am ende eher steril und kalt und nach plastik wirkt... da man eben manchmal den charakter aus der bassline zieht... da muss man dann die balance finden zwischen technologisch perfekt und dem nicht 100% perfektem organischen was aber charakter bildet Smile

und man kann noch soooooo viel mehr machen.. BigSmile man kann die filter frei malen.. also du kannst absolut abgefahrene filter bauen.. du kannst angeben wie stark der filter denn bei welchen frequenzen überhaupt greifen soll (filtermasking)

du kannst mit dem prisma die obertöne von einander wegdriften lassen (da empfiehlt sich auch oft das prismshape zu bearbeiten sonst wirds eher einfach nur strange spooky schief... tonal aber atonal BigSmile ) was geil für metallische sounds oder auch glöckchen sachen ist ... oder auch wenn man z.b. bei der bassline so bisschen den höhen eine leichte interessante eigenart geben will eine art schmatzen oder ähnliches .. wenn man z,b. nur die höhen im prism shape etwas verschiebt und den rest gerade lässt..

du kannst die phasenlage jedes einzelnen obertons einzeln bestimmen... was auch gerade bei basslines wieder interessante möglichkeiten eröfnet ... gerade auch beim abstimmen auf die kick etc.. kann das auch hilfreich sein... oder auch einfach dem ganzen ein interessanten touch zu geben... um z.b. ne saw zu haben... die aber eben einen interessanten charakter hat.. und eben nicht die 10000000e normale saw wave ist BigSmile

usw usw usw usw... die möglichkeiten sind grenzenlos ...

du hast im harmor einfach komplette also wirklich komplette kontrolle über den sound... weil du jeden einzelnen oberton in phasenlage und timing, pegel/amplitude und detune bearbeiten kann und das sind die 3 komponenten aus den jeder sound der welt besteht...

und das schöne ist er ist von der bedien oberfläche aufgebaut wie man es von subtraktiven synths gewohnt ist... man muss also nicht in ein alien raumschiff einsteigen wo man denkt WTF?! wie soll ich damit umgehen... sondern man kann erstmal arbeiten wie man es gewohnt ist und dann immer tiefer und tiefer einsteigen und sich nach und nach die ganzen details unter der haube (also die ganzen shapings etc) drauf schaffen und sich damit nach und nach vertraut machen

achso und man hat für fast alle (nicht alle aber wirklich fast alle) parameter eigenständige modulationen... also viele parameter haben eigenes LFO, und multipoint envelope...(welches man übrigens auch sequnzieren kann um dadraus z.b. arpegios zu bauen oder sequenzen etc) sowie keyboard und velocity mappings.. ebenso random mappings etc... und ein paar parameter haben kein LFO und envelope aber immernoch die mappings für keyboard und velocity etc.. und wirklich nur ein paar wenige haben keine modulation... sind aber glaub ich dennoch automatisierbar... ich glaub es gibt kein parameter der nicht automatisierbar ist... (doch ein und auschalten von synth A und B und das linken von synth A und B und ob die anzeige von der resynthese in oktaven oder hz angezeigt werden soll aber das brauch man ja auch nicht als automation BigSmile )

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#25
(24.01.2018, 01:00)Musik Magier schrieb: [...]
klar man muss leichte abstriche machen da er natürlich nur eine begrenzte anzahl von obertönen zu verfügung stellen kann... (512) .. da es sonst wenn es unendlich wie in echt wären natürlich jeden rechner in die knie zwingen würde...
[...]

512 obertöne aber 516 stimmen. (Sub osc, oscs in den filtern und co) aber jede der unisono stimmen wird quasi wieder mit 512+ stimmen berechnet.. das ganze mal 9 und weil A und B seite nochmal mal 2 BigSmile
9216 stimmen quasi + 8 für die filter, sub und was weiß ich was.. harmor isn toller kasten..
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#26
(24.01.2018, 01:00)Musik Magier schrieb: ein cut erster ordnung also 6db/oktave verschiebt die phase um 90° bei der grenzfrequenz 

wenn man z.b. mit nem normalen EQ den sound formt.. also ka weniger mitten .. dafür dort und dort bisschen mehr oder was auch immer...  ka du hast ne 16tel bassline auf einer ton höhe.... bearbeitest die mit nem normalen EQ das sie richtig geil klingt... wenn du dann die tonhöhe änderst... gibt es das problem... das die fundamentale und die obertöne natürlich wo anders sind.. weil andere note.... dein EQ aber natürlich nicht mit wandert.. sondern immernoch die einstellungen für die eine note von vorher hat...
mit dem local EQ im harmor... beinflusst du die wellenform selbst... das heist du schraubt den sound so das er geil ist... änderst die note und der sound an sich bleibt so.. nur die tonhöhe ist eben anders...

Ich bin der Meinung und habe gelernt, es seien 45° an Phasenverschub an der Grenzfrequenz? - haben ja 20*log(1/Wurzel2) = -3dB und als aufgespannten Vektor mit Imaginär- und Realachse bekommst du ja bei Seitenlängen von jeweils 1 und Wurzel2 ja auf einen Aufspannungswinkel von 45° und nicht 90°.  Nee Nee Nee

Das zweite - mit dem Tonwechsel der Bassline ist ein Problem was ich seit Jahren versuche zu bekämpfen!! Mit getrennnten Basslinespuren, dynamischen EQs usw. usw.  - alles nicht wirklich geil.. da klingt das schon besser!  Geschockt

Generell klingt das Programm sehr sehr geil!  Musizieren Danke man!  BigSmile
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#27
ja stimmt... hatte sogar zuerst 45° geschrieben... ging dann aber in dem weiteren gedanken gang weg von der grenz frequenz und zur oktav frequenz.. da ich es mir halt immer so merke bzw. so arbeite.. wollte mich eigentlich zuerst auf die grenz frequenz beziehen... aber bin dann gedanklich auf der oktav frequenz gewesen.. da die ja eben die flankensteilheit und dämpfungswert angibt etc. und somit in diesem zusammenhang sinnvoller ist... und hatte dann die 45° gegen 90° getauscht... weil ich dachte hä? was hast denn da geschrieben.. 12db/okt sind 180° wie komm ich denn auf 45 bei 6db lol ..
also hatte was anderes geschrieben als ich gerade gedanklich unterwegs war lol BigSmile

also deine korrektur stimmt 45° bei der 3db grenze ... 90° bei der 6db absenkung

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#28
wat ist kein Bock mehr ?
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