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Mixing, meine Tipps
#16
Gut das macht Sinn was Jedec da sagt.
Bei mir hat es bis jetzt nie so starke Phasenprobleme gegeben mit der Methode, weil ich die meisten Bässe aus 2 OSC's mache, einer davon detuned und einer schon im Synth mono.
Aber die bessere Variante ist dann wohl, von Anfang an 2 Layer zu nehmen, den einen mono und den anderen Stereo, auf den Stereo dann ein Lowcut.

Vielen Dank übrigens für die positive Resonanz, freut mich wenn es jemandem hilft Zwinker
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#17
(05.11.2014, 18:19)nkn80 schrieb:
(05.11.2014, 14:37)Sukey schrieb:
(05.11.2014, 12:09)dropthesound1 schrieb: Tipp 6:
Teilweise klingt es besser z.B. nur die Tiefen der Bassline zu sidechainen da der Sound dann nicht so „pumpt“. Das kann man machen indem man mit der Kick das unterste Frequenzband im EQ2 steuert oder die Tiefen im Multibandkompressor. Wenn da noch Erklärungsbedarf besteht einfach sagen
Zwinker

Hier verstehe ich leider nicht wie man das mit FL umsetzen kann? Ein kleine Anleitung wäre noch ganz toll.

Peakcontroller auf die Kick,PEQ2 auf den Bass(hier das erste Band(Lowshelf) Rechtsklicken (auf die Murmel mit der 1),Link to Controller,Internal Controller "Kick - Peak)

Hallo,
das geht nicht. Wenn ich rechhtsklicke auf die Murmel mit der 1, dann steht nix mit Link to Controller Traurig da steht nur
Band 1, Reset, Type u Order mit einem Untermenü.
Ich kann nur rechts jeweils link to controller auswählen, bei der Güte, Freq und Gain.

LG
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#18
Redchts auf den Gainfader von band 1 rechtsklicken sorry BigSmile
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#19
(05.11.2014, 19:08)nkn80 schrieb: Redchts auf den Gainfader von band 1 rechtsklicken sorry BigSmile

Oh cool DANKE Smile jetzt wippt das Band rauf und runter Smile klappt.
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#20
Büdde Smile
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#21
Sehr geil! So ungefähr gehe ich auch dran, allerdings nicht so ausgeprägt - daher danke. Smile
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#22
(05.11.2014, 14:16)Musikus schrieb: Gute Zusammenstellung, vielleicht ein wenig speziell auf EDM gemünzt, aber das passt schon hier ins Board.
Tipp 6 ist in anderen Musikstilen eher nicht so relevant. Bei EDM ist Sidechaining auch fast eher ein klangliches Stilmittel als eine klassische Mixingaufgabe.

Das kann ich so nicht bestätigen. Sidechaining bzw. Ducking ist gerade im EDM inzwischen ein Muss, um auf die Lautheit und den typischen Sound zu kommen. Habe seit Ewigkeiten keinen Dubstep/Drum'n'Bass/Glitch-Hop/etc. Track mehr gehört, bei dem nicht massiv Ducking im Einsatz ist. Anders kommt man wohl auch niemals auf drückende Kick und Snare, bei "angenehm" hörbarer DR3 / DR4 . Zwinker
(22.02.2016, 02:52)BigTune schrieb: "Denn ich bin Harbinger. Aufklärer der Musik."

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#23
https://dl.dropboxusercontent.com/u/8372...ennung.flp

Man kann das Sidechaining auf die Spitze treiben. In meinem Beispielprojekt laufen alle Instrumente und Effekte durch die beiden Multibandfilter von Lo Pass und Hi Pass. Die Trennfrequenz ist 120 HZ, und alles unterhalb dieser Frequenz wird von der Kick geduckt. Schickt ihr alle Instrumente und Effekte die keinen Subbass benötigen nur durch den Hi- Filter, habt ihr keinen störenden Bassmatsch mehr. Spielen Kick und Bassline zeitgleich, drückt die Kick die tiefen Bässe der Bassline weg.

Zusätzlich habe ich klassisches Volume- Ducking über den Love Philter eingebaut, durch welchen das Signal ebenfalls in die Filter, und erst von dort zum Master raus geht. Über Sendweg könnt ihr steuern, wie stark das Ducking für das jeweilige Instrument überhaupt ausfallen soll. Als Beispiel findet ihr die Sendbeimischung anhand der Psy- Bassline im Mixer.

Durch gezieltes Routing in die Filter ist es einfacher, den Song abzumischen. Man braucht hauptsächlich nur noch die Tiefen der unteren Mitten gezielt ein wenig absenken, komprimieren, und erhält so bereits einen sauberen Mix. Man braucht für diesen Vorgang nicht einen zusätzlichen Equalizer.
Monokompatibel in den Subbässen bleibt ihr, wenn ihr zu Lo Pass/Lo Sidechain/Lo Ducking nur Monobässe sendet. Stereobässe werden entsprechend nur durch Hi Pass/Hi Ducking geschickt.
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#24
Ja cool danke für das teilen deiner Erfahrung
Top top top
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#25
https://dl.dropboxusercontent.com/u/8372...ennung.zip
Hier nochmal ein leicht überarbeitetes Zipfile.
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#26
ein tipp, den ich mir mittlerweile angewöhnt habe (gilt hauptsächlich für clubmusik)

es lohnt sich, den bass doppelt zu sidechainen. einmal volume und einmal die bassfrequenzen.

außerdem mache ich mittlerweile beides per automation, da man da bessere kontrolle drüber hat.

bei der volumeautomation reicht es, den bass ganz kurz um ca. 30% wegzudrücken, damit der anschlag der kick besser durchkommt. diesen sidechain kann man übrigens auch auf anderen sounds legen, wenn es passt.
die automation des bassbandes sollte dagegen zu 100% runter gehen, damit sich unten wirklich gar nix mit der kick in die quere kommt. das bringt es echt.
ich mach es dabei gerne so, dass ich die kick als audio clip in der playlist hab und mit der automation praktisch das negativ der kickamplitude nachbaue. das macht zwar nichts anderes als ein peakcontroller, aber ich kann manuell nachbessern wenn es zu wenig oder zu krass weggedrückt wird.
bei clubmukke lohnt es sich einfach, wegen dem bassbereich so viel aufwand zu betreiben.
ansonsten kriegt ausnahmslos jeder sound, der mit kick und bass gleichzeitig spielt bei mir nen 3db/oktave lowcut zwischen 120 und 200 hz. das klingt natürlicher als so eine steile pisswand und der sound verliert weniger charakter. trotzdem reicht der lowcut normal aus
(18.06.2016, 15:46)Musik Magier schrieb: IMMER DRAUF HÄMMERN !!!  DYNAMIC IST WAS FÜR WEICHEIER !!!  IMMER DOLLE DRUFF DA !!!
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#27
Ich hab mal angefangen, gelayerte Sounds sowie Basedrums auf einen eingenen "Master" zu Routen. Sprich: Wenn ich 4 Lead Synthies hab, hab ich 5 Mixer Channels.

In den Channels der Synthies cutte ich unnötige Frequengänge raus, das selbe mach ich auf dem "Master" und dort effektier auch z.B. mit einem Reverb oder je nach Anforderung auch mit einem Peakcontroller. So kann ich die Stereosperation und die Volume der einzelnen Lead Synthies einstellen, hab aber dennoch kontrolle über die gesamt Lautstärke fürs Ducking zum beispiel.

Ich finde es Praktisch und es vereinfacht das Mixing, vielleicht hat ja jemand einen Tipp oder Kritik, wie es vlt. besser wäre.

Greez
Droppy
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#28
(24.08.2015, 14:03)Droppy-Lee schrieb: Ich hab mal angefangen, gelayerte Sounds sowie Basedrums auf einen eingenen "Master" zu Routen. Sprich: Wenn ich 4 Lead Synthies hab, hab ich 5 Mixer Channels.

In den Channels der Synthies cutte ich unnötige Frequengänge raus, das selbe mach ich auf dem "Master" und dort effektier auch z.B. mit einem Reverb oder je nach Anforderung auch mit einem Peakcontroller. So kann ich die Stereosperation und die Volume der einzelnen Lead Synthies einstellen, hab aber dennoch kontrolle über die gesamt Lautstärke fürs Ducking zum beispiel.

Ich finde es Praktisch und es vereinfacht das Mixing, vielleicht hat ja jemand einen Tipp oder Kritik, wie es vlt. besser wäre.

Greez
Droppy

Das was du beschreibst nennt sich "Bus", soweit ich weiß. Aber meiner Meinung nach völlig richtig dies zu benutzen. Ich benutze desweiteren Busse für Drums, Bässe, andere Synths etc. So kann ich dann beispielsweise das ganze Drumming leicht komprimieren und etwas dichter gestalten oder z.B etwas ansättigen.

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#29
(24.08.2015, 14:19)Sarevok14 schrieb:
(24.08.2015, 14:03)Droppy-Lee schrieb: Ich hab mal angefangen, gelayerte Sounds sowie Basedrums auf einen eingenen "Master" zu Routen. Sprich: Wenn ich 4 Lead Synthies hab, hab ich 5 Mixer Channels.

In den Channels der Synthies cutte ich unnötige Frequengänge raus, das selbe mach ich auf dem "Master" und dort effektier auch z.B. mit einem Reverb oder je nach Anforderung auch mit einem Peakcontroller. So kann ich die Stereosperation und die Volume der einzelnen Lead Synthies einstellen, hab aber dennoch kontrolle über die gesamt Lautstärke fürs Ducking zum beispiel.

Ich finde es Praktisch und es vereinfacht das Mixing, vielleicht hat ja jemand einen Tipp oder Kritik, wie es vlt. besser wäre.

Greez
Droppy

Das was du beschreibst nennt sich "Bus", soweit ich weiß. Aber meiner Meinung nach völlig richtig dies zu benutzen. Ich benutze desweiteren Busse für Drums, Bässe, andere Synths etc. So kann ich dann beispielsweise das ganze Drumming leicht komprimieren und etwas dichter gestalten oder z.B etwas ansättigen.

Ja genau. Hab das wort gerate gesucht BigSmile
Nebenbei. Auf dem Mastering verwende ich meist nochmal einen EQ um die "wichtigen" Frequenzen etwas herrauszuheben. Ist das ne gute idee?
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#30
(24.08.2015, 14:03)Droppy-Lee schrieb: Ich hab mal angefangen, gelayerte Sounds sowie Basedrums auf einen eingenen "Master" zu Routen. Sprich: Wenn ich 4 Lead Synthies hab, hab ich 5 Mixer Channels.

Jup, das nennt man Subgruppen, macht durchaus Sinn da welche zu erstellen. Nur bei zu vielen wird es dann wieder unübersichtlich. Eine für Drums, eine für Leads, eine für Bass und eine für Effekte, das reicht eigentlich. Variiert aber natürlich von Track zu Track. 
Sinn macht auch die Farbliche Abtrennung der Subgruppen vom Rest, und das Sortieren aller Instrumentenchannels vor den Subgruppenchannel (mit Alt + links/rechts).

(24.08.2015, 14:03)Droppy-Lee schrieb: In den Channels der Synthies cutte ich unnötige Frequengänge raus, das selbe mach ich auf dem "Master" und dort effektier auch z.B. mit einem Reverb oder je nach Anforderung auch mit einem Peakcontroller. So kann ich die Stereosperation und die Volume der einzelnen Lead Synthies einstellen, hab aber dennoch kontrolle über die gesamt Lautstärke fürs Ducking zum beispiel.

Gut, beim Reverb aber noch besser: 3 verschiedene Reverbs (kurze, mittlere, lange Hallfahne) auf 3 verschiedene Send-Channels legen und den Hall dann zu den einzelnen Instrumenten zumischen. Man kann theoretisch auch ne ganze Subgruppe an den Hall senden, da muss man dann aber aufpassen dass nicht z.B. die Bassdrum mit dabei ist oder so. 
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Muz schrieb:Und ggf. braucht man auch etwas Zeit, um zu begreifen, dass man Zeit braucht Zwinker
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