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Mixing, meine Tipps
#31
(24.08.2015, 14:19)Sarevok14 schrieb: Das was du beschreibst nennt sich "Bus", soweit ich weiß. 

Auch gut BigSmile

(24.08.2015, 14:26)Droppy-Lee schrieb: Ja genau. Hab das wort gerate gesucht BigSmile
Nebenbei. Auf dem Mastering verwende ich meist nochmal einen EQ um die "wichtigen" Frequenzen etwas herrauszuheben. Ist das ne gute idee?

Naja nicht wirklich. Der Frequenzgang sollte schon ohne Mastern stimmen. Beim Mastern werden dann meistens noch die Tiefen und die Höhen leicht angehoben. 
Wenn du ne bestimmte Frequenz im Master anhebst (z.B. irgendwo in den Mitten) musst du bedenken dass du diese Frequenz in allen Instrumenten anhebst. Das kann matschig und unschön werden. Besser: den Frequenzgang von einzelnen Instrumenten ändern. 

Das ist die Theorie. In der Praxis gilt natürlich immer: Gut ist, was gut klingt. Zwinker
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Muz schrieb:Und ggf. braucht man auch etwas Zeit, um zu begreifen, dass man Zeit braucht Zwinker
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#32
Ein EQ beim Mastering ist u.U. kontraproduktiv. Natürlich kannst du damit einen zu dumpfen Mix heller machen, oder tiefe Bässe anheben. Sinnvoller ist aber natürlich, wenn der Mix bereits ausgewogen abgemischt wurde, und solche Bearbeitungsschritte beim Mastern entfallen können.
Umso weniger man beim Mastering noch am Klang herumpfuschen muss, umso besser wird in der Regel das Ergebnis klingen. Das gilt für alle Bearbeitungsschritte im Mastering.
Je nach Song sind natürlich manchmal Eingriffe unbedingt notwendig. Dabei sollte man phasenlineare EQ´s für gezielte, kleine Eingriffe bevorzugen.
Minimalphasige EQ´s hingegen sind eher zum Färben des Klangbilds im Mastering geeignet. Sehr zu empfehlen ist zu diesem Zweck der Luftikus, welcher sich auch in meinem Freeware Plugins VST- Bundle befindet.
http://myvst.com/vst-effects/luftikus-freeware
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#33
(24.08.2015, 14:40)dropthesound1 schrieb: Gut, beim Reverb aber noch besser: 3 verschiedene Reverbs (kurze, mittlere, lange Hallfahne) 

2 reichen und es klingt sauberer Zunge rausstrecken
(18.06.2016, 15:46)Musik Magier schrieb: IMMER DRAUF HÄMMERN !!!  DYNAMIC IST WAS FÜR WEICHEIER !!!  IMMER DOLLE DRUFF DA !!!
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#34
(25.08.2015, 00:02)Alrie schrieb:
(24.08.2015, 14:40)dropthesound1 schrieb: Gut, beim Reverb aber noch besser: 3 verschiedene Reverbs (kurze, mittlere, lange Hallfahne) 

2 reichen und es klingt sauberer Zunge rausstrecken

Kurze und mittlere für Instrumente, lange für FX. 
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Muz schrieb:Und ggf. braucht man auch etwas Zeit, um zu begreifen, dass man Zeit braucht Zwinker
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#35
(25.08.2015, 00:02)Alrie schrieb:
(24.08.2015, 14:40)dropthesound1 schrieb: Gut, beim Reverb aber noch besser: 3 verschiedene Reverbs (kurze, mittlere, lange Hallfahne) 

2 reichen und es klingt sauberer Zunge rausstrecken

#purelysubjective
(22.02.2016, 02:52)BigTune schrieb: "Denn ich bin Harbinger. Aufklärer der Musik."

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#36
was mir noch eingefallen ist, falls du das gut findest kannsts ja noch hinzufügen:

EQing und kompression an einem instrument bevorzugt, wenn alles läuft, nicht wenn das instrument gesolot ist. also einfach augen zumachen und genau hinhören, wie sich die präsenz und klangfülle des instrumentes im gesamten mixdown verhält. sonst neigt man nämlich gerne dazu, wie du schon geschrieben hast, "jedes instrument für sich so fett wie möglich zu machen".

und noch was kleines: bei der kompression wenn man sich unsicher ist lieber ne geringere ratio als ne höhere. oft tritt das dann nämlich in summe mit anderem kram oder nach sidechaining oder mastering oder was auch immer zutage, dass das instrument zu stark komprimiert wurde, weil die ohren nicht gut genug sind, das vorher schon zu hören (lügt euch da nicht selbst ins gesicht, richtig zu komprimieren ist mMn mit das schwerste, was es im mixing gibt)
(18.06.2016, 15:46)Musik Magier schrieb: IMMER DRAUF HÄMMERN !!!  DYNAMIC IST WAS FÜR WEICHEIER !!!  IMMER DOLLE DRUFF DA !!!
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#37
(05.11.2014, 12:09)dropthesound1 schrieb: Tipp 6:
Platz im Bassbereich schaffen durch Sidechaining.
Ich denke darauf muss ich nicht näher eingehen, das wurde in unzähligen Threads ausreichend diskutiert.
Was man allerdings noch dazusagen kann:
Teilweise klingt es besser z.B. nur die Tiefen der Bassline zu sidechainen da der Sound dann nicht so „pumpt“. Das kann man machen indem man mit der Kick das unterste Frequenzband im EQ2 steuert oder die Tiefen im Multibandkompressor. Wenn da noch Erklärungsbedarf besteht einfach sagen Zwinker

Ich cutte für die Baseline alles im 40Hz-Bereich weg, damit sich die Kick (40Hz etwas erhöhen und 60Hz etwas runter) besser entfalten kann.

Das mit *unterste Frequenzband im EQ2* und dem Multibandkompressor habe ich nicht 100% verstanden.
(05.11.2014, 13:47)h66 schrieb: Sehr schöner Beitrag vielen Dank.
(Diskussionen zu 1. "besser Lautstärke im Mixer, als im Stepsequenzer verändern" werde ich verfolgen;o)

Das sollte man eigtl. immer so machen, da es viel übersichtlicher ist.
Gibt es zu "besser Lautstärke im Mixer, als im Stepsequenzer verändern" schon einen Thread ?

Hat jemand zu Reverbs (kurze, mittlere, lange Hallfahne) ein Beispiel ?
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#38
(17.10.2016, 20:37)Hoogo schrieb: Das mit *unterste Frequenzband im EQ2* und dem Multibandkompressor habe ich nicht 100% verstanden.

Naja du machst einen Peak Controller auf die Kick, machst link to controller beim untersten Frequenzband im EQ2, so dass die Tiefen weggedrückt werden wenn die Kick spielt.

(17.10.2016, 20:37)Hoogo schrieb: Das sollte man eigtl. immer so machen, da es viel übersichtlicher ist.
Gibt es zu "besser Lautstärke im Mixer, als im Stepsequenzer verändern" schon einen Thread ?

Wenn dein Signal lauter in einen Effekt geht verändert das ja die Wirkung des Effekts.
Die Signalkette ist ja Stepsequenzer - > Effekte - > Mixerlautstärke (schlampig gesagt).
Wenn du jetzt z.B. auf einen Synth mehrere Effekte legst, und im nachhinein die Eingangslautstärke (also die im Stepsequenzer) veränderst, dann kann es passieren dass der auf einmal komplett anders klingt. Wenn du die Lautstärke im Mixer veränderst veränderst du sie "mit" den Effekten. Also du hörst danach exakt das gleiche nur eben leiser oder lauter, aber nicht anders.

Hoffe du kannst meinen Gedankengängen einigermaßen folgen, ist schon spät und ich bin etwas müde BigSmile
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Muz schrieb:Und ggf. braucht man auch etwas Zeit, um zu begreifen, dass man Zeit braucht Zwinker
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#39
Was ich vor Allem wichtig finde ist orga in der Playlist und die dann natürlich auch im CR und im Mixer wiederzufinden, dann weiß ich immer wo was ist und kann nachher viel schneller arbeiten.
Hier räume ich eine Stunde lang die Playlist und den Channel Rack von einem uralten Projekt auf. Vorsicht: Englisch.
https://www.youtube.com/watch?v=0_XiFdB8FOo

Nur damit ich, falls ich das denn mal mixmäßig oder kompositionsmäßig updaten will, auch finde was ich gemacht habe.
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