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Objektive Kriterien beim Mixing?
#1
Die Frage noch einmal etwas genauer: Was gibt es eigentlich alles für Analysemöglichkeiten, anhand derer man objektiv einen Mix beurteilen bzw. verbessern kann?

Ich meine damit z.B. ein ausbalanciertes Frequenzbild, das ich immer mittels des SPAN überwache oder auch mithilfe vom SPAN die Balance des Stereo Panoramas, also das z.B. der linke Kanal nicht ständig überwiegt, sondern sich die Zahl eben idealerweise um die 0 bewegt.

Gibt es noch mehr solcher objektiver Kriterien an denen man sich orientieren kann?
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#2
Ein objektives Kriterium wäre vlt noch der Dynamic Range Wert, den man mit dem DR Meter rausfinden kann.

http://www.dynamicrange.de/es/es/download

Findet aber glaube ich vor allem nach dem Mastern Verwendung um zu überprüfen ob der Track nach dem Komprimieren noch dynamisch genug ist.

Sonst: Referenzen, Referenzen, Referenzen.
Da jedes Genre anders klingt gibt es nicht wirklich viele objektive Kriterien, aber gut gewählte Referenztracks (nahezu perfekt gemischt) sind Gold wert. Am besten du hast für jedes Genre das du produzierst ein paar parat die du dann mit deinem Track vergleichen kannst. Dabei dann auf Frequenzgang, Dynamik, etc. achten. Es muss ja nicht alles zu 100% gleich sein, aber du hast Anhaltspunkte an denen du dich orientieren kannst.
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#3
Gibt es im SPAN auch eine Anzeige für den DR Wert?
Wobei ich beim 'Mastern' derzeit ohnehin noch nicht wirklich stark komprimiere, sondern nur so laut ziehe, bis der Limiter anspringt, also im Prinzip reduzier ich die Dynamic Range dann ja ohnehin noch nicht, aber merk ich mir aufjedenfall schon mal Smile
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#4
Die oberste Regel lautet, hat immer gelautet und wird immer lauten: richtig ist, was richtig klingt. 

Ich weiß , du hast nach objektiven Kriterien gefragt, aber das mit Abstand wichtigste ist und bleibt die Entwicklung dienes ohrs. Die objektiven Kriterien sind im Normalfall von genre zu genre unterschiedlich, und da die meisten Songs nicht eindeutig einem genre zugeordnet werden können, musst du einfach lernen, zu hören, was funktioniert, und was nicht
(18.06.2016, 15:46)Musik Magier schrieb: IMMER DRAUF HÄMMERN !!!  DYNAMIC IST WAS FÜR WEICHEIER !!!  IMMER DOLLE DRUFF DA !!!
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#5
Weiß ich BigSmile
Die Frage beschränkt sich auch ausschließlich auf Dinge, die nicht subjektiv geprägt sind, wie eben z.B. die Balance des Stereo Panoramas. Diese objektive Anzeige hat mir enorm geholfen, die Sounds besser im Panorama zu platzieren und auch das Ohr diesbezüglich zu schulen.
Deshalb diese Frage, ob es noch mehr solcher Analysetools gibt, die einen objektiven Wert haben, den es anzustreben gilt.
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#6
@ Muz: SPAN hat RMS, Clipping und Peak. Der DR- Wert wird dir nur im VST- Plugin TT DR- Meter angezeigt.
Es gibt aber auch einen festen DR, RMS und Peak- Wert, den du nach dem Export mit dem TT DR- Meter Plugin für foolbar überprüfen kannst. Das kann von Vorteil sein, um die ungefähre Lautheit deiner Musik im Vergleich zu anderen Songs abschätzen zu können.
Der DR- Wert als Festwert eignet sich auch gut, um herauszufinden, ob Musik zu laut produziert oder gemastert wurde. Ein DR- Wert von 1,2 und 3 deutet auf eine zu laute, qualitativ schlechte Produktion hin. DR 4-5 kann funktionieren, ist aber qualitativ mit gewissen Einbußen verbunden.
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#7
Ok, das behalte ich mal im Hinterkopf, wenn ich mich dann bisschen mehr mit Mastering beschäftige.
Gibt es noch andere Analysetools, insbesondere für das Mixing, auf die man achten kann?
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#8
(30.05.2016, 18:50)Muz schrieb: andere analysetools?

press
~greetz~
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#9
Danke für den Link, aber kaufen möchte ich mir da nix Smile
Viele Sachen die das Ding kann, sind ja auch schon im FL-internen WaveCandy integriert. Aber Vektorscope oder das Spectrum produzieren ja nicht wirklich objektive Werte, die man einer Produktion zugrunde legen kann.
Kann es sein, das ein relativ ausbalanciertes Frequenzbild (je nach Genre natürlich etwas unterschiedlich betont) und ein ausbalanciertes Stereo Panorama schon so ziemlich die einzigen 'objektiven' Analysewerte sind? Hmm.....
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#10
Früher bin ich da komplett wissenschaftlich rangegangen, tausend Plugins und Tools - heute kann ich nur Alrie zustimmen. Richtig ist, was richtig klingt. Einfach machen, wenns gut klingt,
passts. WORD!
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#11
Dafür!

Ich hatte mich eine Weile zu sehr darauf eingeschossen gehabt es technisch richtig zu machen, und meine Musik wurde klanglich immer mieser. Deswegen, erlaubt ist was funktioniert und sich gut anhört Smile

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