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Musik Marketing
#16
(17.09.2016, 18:14)Tiles schrieb:
Zitat:wollte mal fragen wie ihr so marketing betreibt,

Da gibts nun echt nix zu vewechseln. Wesentlich ist dass hier ganz klar nach dem Marketing gefragt wird. Aber irgendwie scheint das hier niemanden zu interessieren Smile

Ist mir klar Smile  Du verwechselst jezt nur den Bezug. Der Bezug ist der, dass Suplifth meinte, gute Musik verbreitet sich grundsätzlich von allein und Eierrudi meinte, dem wäre nicht so.
Die Diskussion bezog sich dann darauf.
In der Hinsicht musst du lesen, was ich geschrieben hab.

Es geht auch nicht zwingend um den Übersong (das wäre nur die theoretische Ausgangslage), sondern um gute Musik. Die gibt es auch wieder in diversen Abstufungen, auch hinsichtlich Genrereichweite, Geschmack usw., und dementsprechend gibt es dann Klicks.
Ich glaube, du hast gar nicht vollständig gelesen, was ich geschrieben habe (war auch etwas viel Smile), denn ich bin auch draufeingegangen, dass es natürlich irgendjmd mitbekommen muss. Aber das müssen bei einem guten Song eben nicht viele sein, weil der sich dann von selbst verbreitet, indem die Leute den Track wirklich feiern und teilen. Und das ist auch bei den Big Playern nicht anders.
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#17
Och. Ich habe schon verstanden wo du hinwillst. Und ich habe mir tatsächlich alles durchgelesen. Und ich stimme dir sogar in manchen Teilen zu. Aber trotzdem wurde die eigentliche Frage nach dem Marketing hier eben nahezu gar nicht beantwortet. Weil sich jeder hier am Song aufhängt. Am Produkt Smile

Free Game Graphics, Freeware Games http://www.reinerstilesets.de
Die 3D Community http://www.3d-ring.de
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#18
Dann backtotopic:
Bei delamar.de, bonedo.de, musotalk.de gibt es einige Beitraege zum Thema MusikMarketing, Selbstvermarktung und wo man seine Tracks anbieten kann. Sogar Tatberichte zu einzelnen Anbietern..
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#19

ps: man weiß nicht ob man heulen oder lachen soll!?
~greetz~
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#20
Also ich habe Tränen gelacht XD

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Die 3D Community http://www.3d-ring.de
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#21
(05.02.2017, 16:02)Tiles schrieb: Also ich habe Tränen gelacht XD

Zwinker
~greetz~
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#22
Ich habe mal im Marketing bei einem großen Hersteller für Musikprodukte gearbeitet und habe in der Zeit meine Follower auf Soundcloud steigern können, weil ich mir die Marketingtricks abgeschaut habe. 

Das wichtigste im Marketing ist PRÄSENZ!!! Wenn man nichts zu dir findet, bist du relativ unrelevant, da hilft gute Musik nicht allein. Generell würde ich nur sagen, dass sich gute Musik besser verbreitet auch wenn man kein Marketing betreibt. 
Also kommen wir zu der Präsenz zurück. Das heißt ihr müsst überall zu finden sein. Je mehr desto besser, also am besten vollständige Profile auf:
  • Soundcloud
  • Bandcamp
  • Youtube
  • andere kleine Musikseiten
  • Facebook
  • Instagram
  • Tumblr
Das sind Accounts die ihr selber anlegen könnt. Nehmen wir jetzt mal nur 6 Dienste raus. Wenn ich das jetzt googlen würde, dann würde ich euch auf 6 Plattformen finden, damit seid ihr schonmal besser zu finden als nur auf Soundcloud. Euer Google Ranking könnt ihr weiterhin verbessern in dem ihr zum Beispiel eure Profilbilder nach eurem Künstlernamen bennent, weil Google sowas gerne aufgreift. 

Dann ist auf allen Plattformen die Wahl der Schlagworte entscheidend, diese müssen prägnant sein und zu dem was ihr macht passen. Dazu solltet ihr gucken, welche Worte in dem jeweiligen Genre im Trend liegen und diese auch nutzen. Ganz wichtig ist auch euer Künstlername muss immer wieder auftauchen. Man muss ein wenig egozentrisch werden, wenn man sich vermarkten will.


Vielleicht werden das manche nicht gut finden. Weitere Möglichkeit ist, wenn deine Musik nicht automatisch gehört wird, dass du sie zu deinen Hörern bringst. Warum sollten Leute auch erstmal deine Musik hören? Bzw. kann es manchmal hilfreich den Leuten zu zeigen, was sie "hören" wollen. Folgt Leute die das Genre deiner Musik hören, dadurch kann man wiederkehrende Hörer gewinnen, wenn ich mir meine Statistiken auf SC angucke, habe ich durch diese Methode echt treue Fans gewonnen. 

So dann kann man seine Credibility auch noch dadurch steigern, dass man nen paar Songs über verschiedene Plattformen verkaufen lässt. Ich habe das über ein ukrainisches Label gemacht, dass heißt ich bin auch in den großen Shops (Beatport,Juno,Spotify,Itunes)vertreten, was mir kein Geld, aber Promotion einbringt. 

Also wenn Interesse besteht, kann ich auch nochmal einen kleine Guide schreiben wie man sich vermarkten kann. Ich konnte durch die ganzen Sachen meine Follower von 150 auf 850 innerhalb von 1 1/2 Jahren steigern.

Ich würde dazu auch meine Statistiken mal offenlegen und einen Einblick gewähren, wie man Statistiken dazu nutzen kann um besser erreicht zu werden.
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#23
Hier mal ein Beispiel für eine professionelle Künstlerseite. Seit 15 Jahren dabei, mit Schiller und Kaycee gearbeitet.

Und was hat es gebracht?
Menschen, Leben, Tanzen, Welt - oh, oh, eh, ohh, ohh (Wenn Du von Musik "leben" willst.)
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#24
(13.09.2016, 08:57)Suplifth schrieb: gute Musik machen reicht. Das verbreitet sich praktisch von alleine.

Das ist ein leider Mythos, aber es wäre schön wenn es so wäre und ich spreche  aus Erfahrung.  BigSmile

Man benötigt ein Minimum an Netzwerk / Kontakte u.o. eine Nuance Glück. :-)

Es ist so, dass einige DJ's / Produzenten in Sachen Eigenvermarktung vergleichbar mit einem blinden Speerwerfer sind. 
Sie bemühen sich zwar, aber der Speer landet nie da, wo er landen soll um einen Effekt auszulösen.
Zugegeben ein sehr bildliches Beispiel, aber irgendwie auch lustig.LOL
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#25
Diesbezüglich aus Erfahrung zu sprechen ist halt so eine Sache... Zwinker

Man darf 'gute' Musik nicht mit guter Musik verwechseln...
http://www.delamar.de/musikbusiness/erfo...enug-4056/

Mit Sicherheit sind alle erfolgreichen Künstler mit Labelverbindungen geboren worden oder hatten einfach nur Glück... woher kommen denn Kontakte zu Netzwerken, anderen erfolgreichen Künstlern usw...? Wie wird denn z.B. Alan Walker an seinen Major Label Deal gekommen sein? Ob sein musikalische Talent im Verhältnis zu dem jetzigen Erfolg steht, kann man natürlich hinterfragen, aber das ist wieder ein anderes Thema. Fakt ist aber, dass sein Song 'Fade' auf einer Plattform, die allen Künstlern die gleiche Reichweite gibt, meines Wissens nach am häufigsten aufgerufen wurde... Natürlich ist das Veröffentlichen auf einer solchen Plattform quasi bereits 'Marketing', aber das ist kein besonderes Geheimnis, ebenso wie alle anderen 'Marketingtricks'. Die stehen für alle Künstler offen und müssen wie inuff beschrieben hat, nur wahrgenommen werden. Je mehr du dich da reinhängst, desto mehr kannst du mittelmäßige Musik kaschieren. Wenn du das Übertalent mit dem Überskill bist, wirst du das aber auf ein absolutes Minimum beschränken können bzw. wird das relativ schnell jemand für dich übernehmen, wenn du das willst. Nur wo steht man denn selbst mit seiner Musik im Vergleich zu dem, was andere produzieren? Ist man denn im Vergleich zu den erfolgreichen Künstlern wirklich 'gut', so herausragend, dass es die ganze Welt gerne hören würde?

Das ist wie in der Musikproduktion. Wenn ein Song nicht gut ist, liegt das in aller erster Linie an der Komposition, dem Arrangment und den Sounds und weniger an dem Mixing und Mastering...
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