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Hört ihr die Störgeräusche? was ist das und was kann ich dagegen tun?
#1
Hallo zusammen,

Ich habe ein Rode NT1-A Großmembranmikrofon mit einem Behringer Mikrofonvorverstärker Tube Ultragain Mic 200. Ich mache gerade mit jemand ein Entspannungsalbum. Leider bekomme ich es bei biegen und brechen nicht gebacken Störfreie Aufnahmen zu bekommen. 

Ich habe das Problem dass ich in meinem Zimmer aufnehme und kein extra Raum habe (Geldmangel) und mein PC immer leicht zu hören ist während den Aufnahmen und auch andere Störgeräusche auftreten können wie kleine Kinder und Vögel. Das kann ich dann zwar anschließend herausfiltern mit Audacity, darunter leidet aber die Vocalspur... Auch die Aufnahmen bekomme ich nicht klar hin... So wie in der Datei zu hören ist, sind die S Laute viel zu Dominant obwohl ich schon ein Haufen Deesser drüber gemacht habe, Decklick, Declipper etc. Das Problem sind die Aufnahmen selbst. 

Wieso sind diese Schmatzgeräusche, so zu hören? bzw. Die S-Laute? Was hört ihr noch? Könnt ihr mir da weiterhelfen? So kann ich das doch nicht veröffentlichen... ist ja furchtbar...

LG

Theonlyone

Im Anhang ist die Audio und die Vocalspur...
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#2
Guck mal noisegate...
die S Laute finde ich subjektiv nicht zu laut...
-------------------------------------------------------------

BigSmile CaBa's Youtube Kanal BigSmile
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#3
Popfilter verwendet?
Auf Leute, die nie singen. sollte man pfeifen - auch wenn's falsch ist.

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#4
Wenn das mit der Verkabelung irgendwie möglich ist:
Mache deinen Kleiderschrank auf und stelle das Mikrofon davor. Die Kleidung dämpft den Hall und die Störgeräusche etwas.
Es gibt auch Akustikvorhänge, so einen könntest du während der Aufnahme über deinen PC hängen, bringt auch ein bisschen was.
Versuche, Störgeräusche so gut wie möglich zu unterbinden --> Jalousien / Rollos runter, Heizung aus, ggf. Vögel erschießen  Zunge rausstrecken

Achte darauf dass dein Mikrofon richtig ausgepegelt ist. Der Pegel sollte relativ hoch ausschlagen, aber etwas Headroom sollte noch vorhanden sein.
Gehe möglichst nah ran, da dann die Stimme im Verhältnis zu den Störgeräuschen viel lauter ist.
Verwende, wie tambour schon gesagt hat, einen Popfilter / Popschutz.

Natürlich wirst du nicht an Studioqualität rankommen, aber etwas helfen sollte es.

Nachträgliche Bearbeitung ist immer schlechter als die Probleme bereits bei der Aufnahme zu beheben.

Im Netzt gibt es auch einige Anleitungen wie man eine Gesangskabine baut. Ein Kumpel von mir hat das auch schon gemacht. Bei ihm war das nur eine kleine Kabine aus Akustikvorhängen, aber das hat schon immens viel gebracht. Kein vergleich zu vorher.

Hier gibts 9 Quadratmeter für 50€.

Edit: Evtl. musst du, wenn du alles zu stark Dämpfst, nachträglich etwas Hall auf die Stimme legen damit es sich nicht unnatürlich anhört.
Klar ist es etwas schwachsinnig, erst zu Dämpfen, um danach wieder künstlichen Hall hinzuzufügen. Aber wegen den Störgeräuschen geht es eben nicht anders.

Viel Glück! Smile
Youtube

Muz schrieb:Und ggf. braucht man auch etwas Zeit, um zu begreifen, dass man Zeit braucht Zwinker
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#5
also zum Thema Störgeräusche...... manchmal bringt es auch schon etwas, das Mic einfach in eine andere Richtung zu drehen...

die Einsprechrichtung sollte natürlich nicht da sein, wo auch der Rechner steht Smile
__________________________________________________________________________________________
Soundcloud:
http://soundcloud.com/djamperr/
http://soundcloud.com/Chief-Diggin/
http://soundcloud.com/a-u-p/
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#6
Japp. Guter Hinweis von wegen Nierencharacteristik. Das Mic weg von den Störgeräuschen richten Smile

Free Game Graphics, Freeware Games http://www.reinerstilesets.de
Die 3D Community http://www.3d-ring.de
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#7
Man spricht / singt auch nicht direkt in Richtung Membrane, sondern ein wenig vorbei. Bei Condens Mics.

Das mit dem Kasten schlag ich auch immer vor.
Aber hier ist ja der Raumhall nicht das Problem.
Auf Leute, die nie singen. sollte man pfeifen - auch wenn's falsch ist.

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#8
(09.01.2017, 14:49)tambour schrieb: Das mit dem Kasten schlag ich auch immer vor.
Aber hier ist ja der Raumhall nicht das Problem.

Naja der Kasten verhindert ja nicht nur dass was von innen raus geht sondern auch dass Geräusche von außen rein gehen Zwinker
Von daher könnte das bei zu viel Rauschen aufgrund von Raum-Geräuschen schon Abhilfe schaffen Smile
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Muz schrieb:Und ggf. braucht man auch etwas Zeit, um zu begreifen, dass man Zeit braucht Zwinker
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#9
Hey,

Noisegate hab ich schon drüber gemacht aber ich schau mal nach nem anderen.... kannst du mir einen empfehlen?

Einen Popschutz verwende ich.....

So ein Gesangskasten habe ich mir auch schon überlegt.... Ich glaube das werde ich als nächstes anwenden. Danke! 

Das Mic ist während den Aufnahmen weggedreht von dem Rechner und sie sprach etwas versetzt ins Mikro (dennoch direkt)....
Mit dem Vorhang ist ech ne Überlegung wert... Vielen Dank!

Das mit dem Kleiderschrank ist leider nicht möglich weil ich nur ein Sideboard für meine Klamotten verwende BigSmile   und Hall habe ich etwas hinzugefügt.

Was würdet ihr noch ändern? Das Instrumental ist mit Absicht Monoton gehalten. Mir gehts eher um die Stimme/die Qualität. Denkt ihr das geht so klar? Perfekt ist es nicht aber ich weis nicht....


Theonlyone
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#10
also.. ein noise gate ist quatsch... wenn du genug Pegel reinmachst (was ja beim aufnehmen der fall ist) dann wirst du auch die Störgeräusche aufnehmen.. das noise gate wird nur helfen wenn du keinen Pegel produzierst.. und das kannste so oder so wegschneiden...
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#11
Mal vorweg...habe das NT2-A-also den Nachfolger. (genau so scheiße) BigSmile
Hab mal grad mit Kopfhörern genauer in die "Nur-Vocal-Aufnahme" reingehört. Kleines Grundrauschen halt und bissle PC-Lüfter konnt ich hören.
Aber höre mal bei der Stelle: "Stellen, die deinen Körper verbinden"...da is plötzlich still im Hintergrund. Warum?

Ansonsten is das Rode in den hohen Frequenzen halt leicht angehoben, wodurch es gerne zischelt. Hab da auch oft nachträglich mit zu kämpfen.
Erste Maßnahme, noch vor dem Desser, ist der EQ. Sehr schmalbändig die Zischelstellen absenken. (Frequenzsweeping) Is bei dem Rode sone Sache.
Je nach Stimme bzw. Ausprägung der S-Laute bei der Aussprache . Der Desser lässt die halt auch nicht ganz verschwinden, sondern dämpft sie nur quasi zu einem "Sch" .
Muss man viel rumprobieren.

Und auch so hört sich auch bei mir das Rode so an, als würde ich mit den Lippen direkt an der Membran hängen, egal in welcher Entfernung ich reinspreche.
Einfach immer direkt voll in die Fresse. Hab das Problem auch noch nicht vollständig lösen können. Neues Mic letztendlich würd ich sagen.^^ Die Dinger taugen einfach nich so viel. Egal was im Netz steht. Obwohl ich schon so manche passable Rohaufnahmen von beiden Modellen gehört habe. Ist halt kein Hobby, was man von heut auf morgen schnell mal so drauf hat. Merk ich regelmäßig. BigSmile

Muss man viel rumprobieren. Sprechentfernung, Pegel, Micstellung/Richtung etc. Mal das Dingens etwas zur Seite drehen und dran vorbeisprechen. So knallt die Stimme nicht direkt auf die Membran. Versuch macht klug. Smile

Gesendet von meinem Nokia 3210 ...

Fuckyou 1 Jedes Mal, wenn man mir sagt, ich wäre nicht gesellschaftsfähig, werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin überaus erleichtert. Siehe Po
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#12
muss auch sagen das ich generell kein fan von diesen NT1a oder dem nachfolger bin. wenn ich zeug mische oder master erkennt man die relativ gut und bekommt die auch nich richtig raus.

Red

(27.04.2015, 22:24)Fleshdiet schrieb:
[...]Aber wo ist der Song?[...]
[Bild: X7xqcAd.png]

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#13
(09.01.2017, 10:50)theonlyone schrieb: Hallo zusammen,

Ich habe ein Rode NT1-A Großmembranmikrofon mit einem Behringer Mikrofonvorverstärker Tube Ultragain Mic 200.
[...]
Wieso sind diese Schmatzgeräusche, so zu hören? bzw. Die S-Laute? Was hört ihr noch? Könnt ihr mir da weiterhelfen? So kann ich das doch nicht veröffentlichen... ist ja furchtbar...

Tja, das ist die Kombi. Das NT1-A hat eine furchtbare Höhenanhebung in diesem Bereich. wenn du dann auch noch einen Röhrenvorverstärker benutzt, der Obertöne hinzufügt, potenzierst du diesen Effekt. Dann noch komnprimieren und das Geschmatze ist omnipräsent...da lässt sich leider auch relativ wenig mit EQs uisw. machen.
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#14
Hallo theonlyone,

ich kann dir sagen , dass dir jeder das selber über dein verwendetes mikrofon sagen wird .. das von dir Beschriebene gehört schon fast zum charakteristischem Klang... so traurig das ist.

Ich habe selber ziemlich viel mit dem Dingen zu tun und könnte ebenfalls jedes mal aufs neue Kotzen , wenn es darum geht Vocal Spuren aus dem teil zu Mischen.
Muss aber ehrlich sagen, dass es mir bei dir schon ziemlich extrem vorkommt .. das ganze gezische unso .. Daher würde ich mir die Kombi mit dem Vorverstärker echt nochmal überlegen .. lieber einfach in die Soundkarte rein und fertig.

Außer dem Gezerre in den S Lauten kann ich so auch nicht viel wahr nehmen an Störgeräuchen.

dazu kommt, dass deine Spur hier ziemlich "airy" gemischt ist .. dass pusht das ganze natürlich nochmal enorm und am ende hast du so nun mal diesen nasalen zischenden Klang.

Viel Glück bei zukünftigen aufnahmen!
.

.

.
Soundcloud
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#15
Servus!
Zu der Aufnahmequalität wurde ja schon einiges gesagt - mit Musik im Hintergrund höre ich persönlich keine Schmatzer mehr. Ich hatte da nach deiner Ansage Schlimmeres erwartet :-)
Deine Freundin hat auf jedenfall eine angenehme Stimme für diese Art von Aufnahmen. Klingt nach nem schönen Projekt Smile

Generelle Frage: Wie professionell soll es werden? Ist das ne reine Hobbysache oder ist deine Freundin Coach, es gibt danach nen Vertriebsweg und weitere Projekte sollen folgen?

Ich beschäftige mich seit Langem mit Sprechen und Sprachaufnahmen und habe u.a. auch schon Audioguides für ein Museum vertont.

Ein paar Dinge, die mir durch den Hintergrund der Sprecherziehung auffallen - bitte nicht angepisst sein - ich höre bei Sprachaufnahmen einfach immer ganz genau hin, gerade weil auch in den Fernsehnachrichten etc. so Vieles falsch gemacht wird.
Sind also alles nur Anregungen, falls ihr das ernst angehen wollt. (Wahrscheinlich mache ich mich jetzt echt unbeliebt) BigSmile

  • Kommt die Sprecherin aus dem Osten? Eine Stelle im Text lässt das vermuten, nicht die Aussprache selbst.
  • Einstieg mit falscher Betonung
  • Plosivlaute müssen deutlicher werden, sPüre statt sbüre, das T sollte auch deutlicher gesprochen werden.
  • Beine statt beinö, lage statt lagö erde statt erdö, stubö statt stube - da ist ne kleine Tendenz zum Umgangssprachlichen vorhanden.
    Sie zieht es aber nicht komplett durch, bei "bleibe" bei diesem Bild lässt sie es weg.


Wie gesagt, sie hat die perfekte Stimme für diese Art von Text.
" Das ist Kunst - Mindestens in tausend Jahren! "
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