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Songs auch nach großzügigen Mastering noch zu leise
#1
Ich habe letztens mal mein Mastering an dieses Tutorial angepasst: https://www.youtube.com/watch?v=vbQoL7UhDtE
Qualität hat definitiv zugenommen, problem jedoch: Nach wie vor sind meine Songs einfach sehr leise.

In dem finalen Schritt habe ich (wie in dem Video erklärt) mit einem soft clipper Lautstärkepeaks etwas runtergedrückt und dann im Limiter mit dem Gain so weit wie es geht zu 0db hochgezogen, an manchen Stellen wurde sogar schon komprimiert, aber DENNOCH sind meine Endprodukte sehr viel leiser als anderer Produzenten Lieder.
Was machen andere Leute, damit ihre Lieder so laut klingen? Einfach das Gain ohne Rücksicht auf hässliche Komprimierung hochziehen, bis es schön laut ist?
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#2
Sorry wenn ich das so sage, aber der Typ da hat relativ wenig Ahnung vom Mastering, für mein Verständniss von der Materie. Wenn du deinen Song lauter haben möchtest musst du dies im Mix bewerkstelligen. Am Ende 54571 Plugins auf den Master zu klatschen (teilweise gegeneinander arbeitend ?!?!) hat nichts mit Mastering zu tun sondern zermatscht dir einfach alles.

Ich würde dir empfehlen dich auf das Mixing zu konzentrieren und die ganze Masterei erstmal zu vergessen. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass du aus einem unausgewogenen Mix mit ein paar Plugins auf dem Master einen vernünftig klingenden Song kreieren kannst.
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#3
hey,

also, die empfundene Lautstärke hängt auch sehr vom Genre ab, so kommen z.b. Drum´n´Bass & Dubstep nicht ohne starke komprimierung aus, wohingegen bei softeren Genres die Komprimierung vieles kaputt machen kann.
Ich kann Tomess nur zustimmen, die Arbeit an der "Lautstärke" beginnt schon im Mixing, ein gutes Mastering ist kaum wahrnehmbar
Ich würde dir empfehlen, schichtweise zu komprimieren, also, verschiedene Gruppen zu bilden, z.B. alle Hihats, alle Snares/Claps, alle Percussions usw. in separate Gruppen zu routen und dort als Summe zu komprimieren.

Poste hier doch mal einen deiner Tracks, bei dem du mit der "Lautstärke" (ja, ich hasse diesen Begriff, ist eigentlich Umgangssprache) unzufrieden bist, vllt kann ich dir ein paar genauere Tips geben

grußZwinker
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#4
(03.08.2017, 08:25)Tomess schrieb: Sorry wenn ich das so sage, aber der Typ da hat relativ wenig Ahnung vom Mastering, für mein Verständniss von der Materie. Wenn du deinen Song lauter haben möchtest musst du dies im Mix bewerkstelligen. Am Ende 54571 Plugins auf den Master zu klatschen (teilweise gegeneinander arbeitend ?!?!) hat nichts mit Mastering zu tun sondern zermatscht dir einfach alles.

Ich würde dir empfehlen dich auf das Mixing zu konzentrieren und die ganze Masterei erstmal zu vergessen. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass du aus einem unausgewogenen Mix mit ein paar Plugins auf dem Master einen vernünftig klingenden Song kreieren kannst.
Okay... Das würde es erklären, denn ich habe beim Mixing einfach immer nur drauf geachtet, wie sich alles zusammen verhält und nicht, wie laut es insgesamt ist. Dachte immer "Lautstärke wird dann ja eh im Mastering hochgezogen".


Aber das, was der Typ zeigt ist doch immernoch besser als gar nichts und den Song einfach nach dem Mixen als fertig zu erklären, oder?

Kannst du mir eventuell einen Wegweiser geben, wie ich zumindest in die richtige Richtung komme, was vernünftiges Mastern angeht? (Ohne professionelles Equipment für dieses natürlich. Was wäre da in etwa die beste Vorgangsweise?)
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#5
(03.08.2017, 09:56)Anadune0903 schrieb: hey,

also, die empfundene Lautstärke hängt auch sehr vom Genre ab, so kommen z.b. Drum´n´Bass & Dubstep nicht ohne starke komprimierung aus, wohingegen bei softeren Genres die Komprimierung vieles kaputt machen kann.
Ich kann Tomess nur zustimmen, die Arbeit an der "Lautstärke" beginnt schon im Mixing, ein gutes Mastering ist kaum wahrnehmbar
Ich würde dir empfehlen, schichtweise zu komprimieren, also, verschiedene Gruppen zu bilden, z.B. alle Hihats, alle Snares/Claps, alle Percussions usw. in separate Gruppen zu routen und dort als Summe zu komprimieren.

Poste hier doch mal einen deiner Tracks, bei dem du mit der "Lautstärke" (ja, ich hasse diesen Begriff, ist eigentlich Umgangssprache) unzufrieden bist, vllt kann ich dir ein paar genauere Tips geben

grußZwinker

Ah, im selben Moment wie ich geposted. Also sorry für den Doppelpost an dieser stelle. BigSmile

Davon, die jeweiligen Instrumente bzw. Samples in Gruppen zu stecken und so seperat zu komprimieren, habe ich noch nichts gehört. Werde ich mal ausprobieren. Danke für den Tip!


Hier ein Beispiel: https://soundcloud.com/nlgx/silent-hill Dort habe ich auch, wie oben erwähnt, die "Mastering"-Methode aus dem genannten Video angewendet. (Beim Mixing aber nur auf das Zusammenspiel geachtet und nicht wirklich drauf, dass ich schon dort die Lautstärke, der Maßgebenden Elemente aufs maximale Stelle.
Wenn ich den Song direkt mit einem anderen Vergleiche, obs nun von einem kleineren Produzenten, oder aus einem Profi-Studio ist... In 99% der Fälle, ist der Song von mir deutlich leiser.

Also sollte ich beim Mixen schon wirklich bis zu 0db hochgehen?
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#6
manchmal ist garnichts auch besser als irgendetwas... und garnichts ist immer besser als falsches (hab mir aber das video nicht angeschaut... aber kann thomess urteil vertrauen)

Es lebe das Holz hihi, bin wieder im Waldfieber BigSmile Zwinker
Die Lautstärke regeln sie mit der Entfernung des Kopfhörers zum Ohr.

Mein Album "Fractal Salat" auf http://quantumdigitsrecordings.bandcamp....full-album
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#7
Ok, ich stuf dein Genre mal bei "etwas härter" ein, eine starke komprimierung ist also legitim.
Zuerstmal, sooo leise ist der garnicht, meiner Meinung nach fehlt eher der Druck, die Bassdrum geht etwas unter.

Ich denke hier kann man auf jeden Fall sagen, dass beim Mixing noch einiges raußzuholen ist, der Bassdrum kannst du durch ein dezentes sidechaining mit der Bassline und eventuell diesem sphärischen Padsound etwas mehr Platz schaffen, wie gesagt, da lieber dezent vorgehen.
Der Bass ist sehr tief und dumpf, ein winziges bisschen mehr Mitten könnte er vertragen, ohne die Gesamtstimmung stark zu beeinträchtigen.

In Sachen Kompression würde ich genau so vorgehen, wie ich oben geschrieben hatte, verschiedene Gruppen anhand des Spektrums bilden, also Kick + Bassline, Hihats, Claps & Snares usw und diese einzeln komprimieren.

Mir is btw aufgefallen, dass der Track sehr wenig Stereopanorama besitzt, das sollte man in seiner Wirkung niemals unterschätzen, sowohl in Sachen Tiefenstaffelung, als auch um mehr Raum fürs mixing zu schaffen.

hoffe ich konnte bisschen helfen

grußZwinker
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#8
Mastering....meist überschätztes "Wunder" vieler Hobbyproduzenten BigSmile

..............................................................................................................................
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#9
(03.08.2017, 10:10)flol schrieb: Also sollte ich beim Mixen schon wirklich bis zu 0db hochgehen?

Das kann man so nicht sagen, jedes Genre/jeder Stil bietet ein Element, an das man sich orientieren kann, da ich minimal produziere, ist es bei mir die Bassdrum, die stelle ich anfangs so auf etwa -3db ein und die Peaks der anderen Sounds werden daran angepasst. Auf 0db hochgehen macht man dann eigentlich ganz am Schluss mit der Summe

grußZwinker

edit:
(03.08.2017, 10:29)Suplifth schrieb: Mastering....meist überschätztes "Wunder" vieler Hobbyproduzenten BigSmile

Word! Viele denken, das Mastering macht aus Scheiße Gold xD
Nochmal: Ein gutes Mastering ist kaum wahrnehmbar ^^
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#10
Ich glaube, Skrillex war es mal der irgendwas gesagt hat wie: "Keine Ahnung warum mich alle immer nach Tipps und Tricks für's Mastering fragen; Ich benutze meistens nur einen einfachen Multiband-Kompressor und das war's." - Grob und schlecht aus meiner Erinnerung übersetzt. 

Aber der Kern ist der Selbe, wie bei dem was die Anderen sagen: Das Mixing ist viel, viel wichtiger als das Mastering. Ein guter Mix kann easy alleine dastehen, ohne irgendeine Form des Masterings. Je nach Genre natürlich. Bigroom und sowas wird halt regelmäßig voll in die Wand gefahren, von der Compression her; Ambient eher nicht. BigSmile

Ich selbst bin natürlich bei weitem noch nicht gut genug um das auch wirklich so umzusetzen, aber wir alle müssen uns stetig verbessern oder? Alles ist ne Sache der Übung. 

Ein Tipp der mit wirklich EXTREM geholfen hat, ist es, den OTT zu benutzen. Hier ist n Link dazu, ist sogar kostenlos: https://xferrecords.com/freeware/

N grobes Tutorial wie man den nutzt findest du hier: https://www.youtube.com/watch?v=4yzXtY2MLt0

Wichtig bei dem Ding ist halt, dass es wirklich (entschuldingt bitte die Formulierung, aber es ist nunmal wirklich so) die Scheiße aus allem rauskomprimiert, wo du es rauf tust. Also mit Vorsicht zu benutzen.

Ich finde, dass der OTT die Qualität von so ziemlich jedem Sound extrem verbessern kann, wenn du's nicht übertreibst. Für mein persönliches Empfinden klingt damit alles irgendwie... professioneller? Ich packe das gelegentlich auf den Master (ist auch im Tutorial da) und es kann wirklich wunder wirken finde ich. Aber wie gesagt: Vorsicht mit dem Teil.

Probier's doch einfach mal aus. Zu verlieren hast du schließlich nichts, da es kostenlos ist. Smile
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#11
(03.08.2017, 09:59)flol schrieb: Aber das, was der Typ zeigt ist doch immernoch besser als gar nichts und den Song einfach nach dem Mixen als fertig zu erklären, oder?

Ich weis ja nicht. Wenn von deiner Mischung am Ende fast nichts überbleibt...nein.

(03.08.2017, 09:59)flol schrieb: Kannst du mir eventuell einen Wegweiser geben, wie ich zumindest in die richtige Richtung komme, was vernünftiges Mastern angeht? (Ohne professionelles Equipment für dieses natürlich.) Was wäre da in etwa die beste Vorgangsweise?

Sorry, nein. Lern lieber erstmal mischen. Dann brauchst du auch nicht mastern.  Zwinker

(03.08.2017, 10:10)flol schrieb: Davon, die jeweiligen Instrumente bzw. Samples in Gruppen zu stecken und so seperat zu komprimieren, habe ich noch nichts gehört. Werde ich mal ausprobieren. Danke für den Tip!

Dies ist eigentlich eine essezielle herangehensweise an einen Mix. Lies dich ein bischen mehr in diese Materie ein, das nützt dir mehr als dich mit Mastering zu beschäftigen.

(03.08.2017, 10:10)flol schrieb: [...] In 99% der Fälle, ist der Song von mir deutlich leiser.

Verwechsel Lautstärke nicht mit Lautheit. Das ist ein Unterschied.

(03.08.2017, 10:10)flol schrieb: Also sollte ich beim Mixen schon wirklich bis zu 0db hochgehen?

Ich würde af der Summe so ca. -12 dB RMS und max. -3 dB Peak einstellen mit dem Mix.

(03.08.2017, 10:29)Suplifth schrieb: Mastering....meist überschätztes "Wunder" vieler Hobbyproduzenten BigSmile

Wie war wie war. Aber man kann die Leute prima verarschen und ihnen das Geld mit ominösen 'Mastering Presets' aus der Tasche ziehen. BigSmile
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#12
In meinem aktuellen Projekt sieht die EQ Kurve (das ganze Stück durch) ungefähr so aus.
Obwohl recht viel Bass und tiefe Percussions dabei sind.
Die Instrumente untereinander gepeaked und ihre Frequenzen, welche zu ähnlich mit anderen sind, gesenkt.
Natürlich bei dem Instrument, welches unwichtiger ist.

Mehr, denk ich mir, kann ich auch nicht machen.

Das ist übrigens ein Minimal ähnliches Zeugs mit Synthie-Presets und akustischen Ethnic Trommeln.

   

Insgesamt leider etwas zu laut mit allem begonnen, so daß ich im Master mit der Limiter ein paar instrumente für einen Pegel von -0,3 cutten muss.
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#13
(03.08.2017, 10:29)Suplifth schrieb: Mastering....meist überschätztes "Wunder" vieler Hobbyproduzenten BigSmile

grundsätzlich richtig
(trotzdem bleibt bei vielen das Problem im Vergleich zu "Profi"-Songs leise zu bleiben - trotz "Überkompression")
Menschen, Leben, Tanzen, Welt - oh, oh, eh, ohh, ohh (Wenn Du von Musik "leben" willst.)
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#14
Warum er aufem Master so viel Stereo raufpackt ist mir ein Rätsek Fragend Fragend

Mal davon abgesehen das dann irgend wie alles Stereo ist, auch ein Mono Bass und ne Mono kick, hast du dann ja alles auf nur einem Kanal??

Ich arbeite hauptsächlich mit dem Fruity Compressor und dem Haus eigenen Multi Band. Drums bekommen einen Normal Compressor, bei Melodien ( Lead synths, Pianos, Pads etc. welche Akkorde spielen ) und die Acapella bekommen nen schicken Multi Band.

Dann Pegel ich das ganze nach Gehör ein, Hats, Cymbals und Percussions eher in den Hintergrund. Kick, Snares, wichtige Drums mehr in den Vordergrund. Wobei ich die Kick Kraftvoll haben möchte ( Trance, HandsUp, Progressive etc. ). Wenn das alles ohne etwas auf dem Master mMn. Fertig ist, pack ich einen Multi Band noch in Master. Dort regulier ich die Jeweiligen Frequenzen auf ca -3db und Aktivier den Limiter. Nun stelle ich den Gain so ein das die Kraftvollste, also die Stelle im Track bei der am meisten los ist, in die 0db peakt. Achte dabei darauf, das der Compressor nicht zu viel eingreifen muss sonst matscht es schnell.

Achja, einfacher Tipp: Ich würde jedem einzelnen Instrument einen EQ geben und die Frequenzen raus cutten die du nicht Benötigst, das gibt anderen Dingen mehr Raum zu arbeiten. Desweiteren würde ich im Mixer selbst durch die Stereo Seperation Mono und Stereo Parts trennen. Bei anderen dingen wie Acapella würde ich mit dem Stereo Enhancer dem ganzen fülle verleihen ( aufpassen! bei einigen Acapellas, wird das verwaschen wenn sie von vornerein eine gute Qualität haben! ).

So viel dazu.
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#15
Was soll ich sagen.. auf jede Antwort einzeln einzugehen würd hier jetzt den Rahmen sprengen. Großes Danke an die Antworten, haben mir auf jeden Fall weitergeholfen und "Einsicht" dafür gegeben, dass ich mich erstmal drauf konzentrieren sollte mein Mixing zu verbessern. BigSmile

Ich denke auch beim Komprimieren hab ich dadurch, dass ich nie Samples+Instrumente seperat/"einzeln" komprimiert habe, einen riesen Fehler gemacht. Hab da gar nicht dran gedacht. Einfach immer am Ende nen multiband Compressor auf den Master draufklatschen... Mir leuchtet nun ein, warum das eher kontraproduktiv ist. BigSmile
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