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Compressor Unterschiede?
#1
Gibt es eigentlich gravierende Unterschiede? Ich mein, jeder Depp hat heutzutage seinen eigenen Kompressor aufm Markt. Die haben aber alle mehr oder weniger die gleichen, üblichen Funktionen und halt ein anderes Design. Aber gibts da überhaupt ernstzunehmende Unterschiede oder macht im Endeffekt der Compressor A für 400€ genau das selbe wie Compressor B für 0€?

habe da oft das Gefühl, manche Plugins die Geld kosten sind einfach extrem unnötige Investitionen weil die erhältliche Freeware doch genau das gleiche macht oder nicht???
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#2
Das ist wieder eine dieser im Prinzip ja, aber Dinger Zwinker

Schau dir zum Beispiel den Maximus an. Und den FL Compressor. Da gibts dann doch gewisse Unterschiede Smile

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#3
Maximus und der fruity compressor sind aber verschiedene varianten. Multiband und normaler.

Ja es gibt unterschiede. Jeh nachdem wie gut das plugin das gewünschte Vorbild emuliert. Opto Kompressoren funktionieren z.b. mit licht. Tubes mit röhren und co.
Es gibt gute free comps aber genauso welche die ihr geld wert sind. Z.b. elysia alpha. Kostet 299. In echt aber 10.000

Red

(27.04.2015, 22:24)Fleshdiet schrieb:
[...]Aber wo ist der Song?[...]
[Bild: X7xqcAd.png]

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#4
naja du kannst es so ein klein bisschen wie reverbs sehen... nur das bei nem compressor die unterschiede nicht so offenbar sind sondern oft eher subtilerer natur...

und ja für den normalen compressor job... nehm ich den normalen FL Limiter comopressor.. und kann den auch durchaus nur empfehlen... halt so der brot und butter compressor der überall drauf kommt so zusagen... der ist neutral,,macht das was er soll... ist sehr vielseitig einstellbar und sehr übersichtlich und man sieht genau was passiert und was er macht...

aber für manche sachen hat man dann so seine lieblinge... da brauch ich dann keinen 2. fl limiter compressor... denn den hab ich ja schon.. sondern,... da will ich dann eben welche mit bestimtmen eigenarten... z,b, färbung des sounds.. oder bestimmte attack und release eigentschaften usw usw... welche die noch schöän klingen wenn man sie zerren lässt also im grunde eine art saturation... oder welche die ganz bestimmte funktionen haben.. wie z.b. slow und fast attack bzw. mit nem crest threshold usw...

oder welche die möglichst genau legendäre hardware emulieren usw... weil sie eben ein bestimmten charakter haben...

usw usw...

und ja es gibt gute freeware aber eben auch gute payware ... wo mir z.b. gleich wieder softtube in den kopf kommt... ich könnte vielleicht ein freeware oder günstige comp finden der ähnlich gut emuliert... aber oftmals verbrauchen die dann sehr viel cpu oder irgendwas anderes passt nicht oder so... bei softtube.. sind die dinger so geil programmiert das sie kaum cpu verbrauchen und ich sie ohne bedenken einfach überall drauf klatschen kann wo ich sie gerade haben will... da weiß man dann wofür man eben soviel geld bezahlt hat...


naja usw... und natürlich vorlieben.... was schon bei der benutzer oberfläche anfängt...

Es lebe das Holz hihi, bin wieder im Waldfieber BigSmile Zwinker
Die Lautstärke regeln sie mit der Entfernung des Kopfhörers zum Ohr.

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#5
(14.08.2017, 19:16)Musik Magier schrieb: was schon bei der benutzer oberfläche anfängt...

Usability ist eine sehr wichtige Sache! Wenn du mit der Benutzung nicht klarkommst kann eine Software noch so gut sein, du wirst sie nicht nutzen.

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#6
(15.08.2017, 09:47)Tiles schrieb:
(14.08.2017, 19:16)Musik Magier schrieb: was schon bei der benutzer oberfläche anfängt...

Usability ist eine sehr wichtige Sache! Wenn du mit der Benutzung nicht klarkommst kann eine Software noch so gut sein, du wirst sie nicht nutzen.


da muss ich gleich wieder an abynth denken :BigSmile  toller synth.. aber die gui und workflow ist einfach mega die spaß bremse und nervig... nutze den nie weil es einfach aufgrund der bedienung etliche stunden nerviges gefummel bedeutet.. obwohl es eigentlich ein sehr toller synth is

und das kann bei compressoren natürlich auch zu treffen... (vielleicht nicht in so einem extrem... aber auch da gibt es oberflächen und workflows die einem zusagen oder abschrecken)

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#7
Kompressor (Dynamikprozessor) Typen
Zitat:
Grundsätzlich wird zwischen Breitband- und Multiband-Kompressoren unterschieden. Wird der Pegel des gesamten Eingangssignals gleichmäßig bearbeitet, spricht man von einem Breitbandkompressor. Dieser Typ wird häufig auch als Singleband- oder Einband-Kompressor bezeichnet, was aber technisch ungenau ist, da ein Singleband-Kompressor durchaus nur in einem eingeschränkten Frequenzbereich arbeiten kann.

Breitbandkompressor

Die Breitbandkompressorschaltung ist in der Tontechnik bei weitem die häufigste und kommt z. B. oft zum Einsatz, um Einzelsignalen einer Musikmischung mehr Durchsetzungsfähigkeit und Präsenz zu verleihen. Breitband-Kompressorschaltungen stoßen jedoch prinzipbedingt an ihre Grenzen, sobald im Eingangssignal mehrere Dynamikverläufe gleichzeitig in verschiedenen Frequenzbereichen unabhängig voneinander ablaufen, wie es in einer Mischung mehrerer Einzelsignale der Fall ist. So kann z. B. der Einsatz eines Breitbandkompressors auf einer Musikmischung dazu führen, dass ein Pegelanstieg im Bassbereich zur Abschwächung des Gesamtpegels der Mischung führt (typisches Pumpen beim Einsatz der Bassdrum).

Multibandkompressor

Speziell für die Pegelbearbeitung solcher komplexer Signale wurden Multibandkompressoren entwickelt, in denen das Eingangssignal vor der eigentlichen Bearbeitung mittels einer Frequenzweiche in mehrere Frequenzbänder aufgeteilt wird, von denen jedes einen von mehreren unabhängigen Kompressorschaltkreisen durchläuft, deren Ausgangssignale nach der Kompression wieder zusammengemischt werden. Auf diese Weise ist es möglich, komplexe und breitbandige Mischsignale homogen zu verdichten, ohne dabei die unnatürliche gegenseitige Beeinflussung verschiedener Frequenzbänder in Kauf nehmen zu müssen.

Da Multibandkompressoren grundlegend in das Klangbild einer Musikmischung eingreifen können und die komplexe Parametrisierung viel Erfahrung mit der Bedienung und der Arbeitsweise der Geräte voraussetzt, gibt es Versuche, die Einstellung des Kompressors zu automatisieren. So gibt es Geräte, die das zu bearbeitende Programmmaterial analysieren können und auf Basis der spektralen und dynamischen Eigenschaften versuchen, das Material möglichst homogen zu verdichten. Dadurch wird dem Signal jedoch eine bestimmte Klangästhetik aufgeprägt, die nicht immer mit dem musikalischen Charakter des Materials harmoniert.

Auch für kleinere Studios erschwingliche Multibandkompressoren gibt es erst seit Einzug der Digitaltechnik. Der große Schaltungsaufwand mit Frequenzweiche und je einem Kompressor pro Frequenzband lässt analoge Lösungen sehr aufwändig werden.

Röhrenkompressor

Im Gegensatz zu Kompressoren mit Halbleiterschaltung kommt beim Röhrenkompressor als verstärkendes Bauteil eine Elektronenröhre zum Einsatz. Obwohl beide Bauteile die gleiche Aufgabe haben, können die klanglichen Veränderungen des bearbeiteten Materials sehr unterschiedlich sein, da je nach verwendetem Verstärker bauteil- und schaltungsspezifische Eigenschaften mit in das Klangmaterial einfließen.

Optokompressor

Bei diesem Kompressor-Typ wird die Steuerspannung einer Leuchtdiode zugeführt, deren Helligkeit sich entsprechend ändert. Im Signalweg befindet sich ein Fototransistor oder ein Fotowiderstand, der die Funktion des Stellelements wahrnimmt. Besonders für die mit dem Fotowiderstand arbeitende Variante ist eine gewisse Trägheit im Regelverhalten charakteristisch, die oft als besonders musikalisch empfunden wird. Als Erfinder des Optokompressors wird in der Fachliteratur häufig der britische Tontechniker Joe Meek genannt.

Sonderformen

Wird statt des Originalsignals zur Steuerung ein fremdes Signal eingesetzt, spricht man von „Sidechain“ oder „Ducking“. Hierbei wird das Originalsignal heruntergeregelt, wenn der Pegel des Steuersignals steigt. Typischer Anwendungsfall ist die automatische Herunterregelung der Musiklautstärke bei Ansagen des Moderators oder DJs im Radio. Daher haben einige DJ-Mischpulte eine solche Funktion direkt eingebaut (Talkover). Einige Stilrichtungen der Clubmusic verwenden als Stilmittel eine im Takt der Bassdrum pumpende Lautstärke innerhalb bestimmter Passagen eines Musikstücks. Um diesen "Ducking"-Effekt zu erzielen, wird das Signal der Bassdrum (oder, alternativ dazu, ein timeclockgesteuerter 4/4-Puls) dem Sidechain-Eingang des speziell zu diesem Zweck eingebundenen Kompressors zugeführt.

~greetz~
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#8
Kompressor Typen im Portrait

Zitat:
VCA (Voltage Controlled Amplifier) Kompressor

Der am weitesten verbreitete Audio-Kompressor-Typ. Wenn ein Hersteller keine Angaben zur Wirkweise seines Geräts macht, handelt es sich oft um eine VCA-Schaltung. Die Spannung eines eingespeisten Signals wird direkt von einem Transistor bearbeitet, was eine sehr akkurate und variabel einstellbare Kompression ermöglicht.

Somit ist ein VCA-Kompressor universell einsetzbar, kommt also mit sämtlichen Stimmen, Instrumenten und sonstigen Klängen zurecht. Mit sehr schnellen Attack-Zeiten lassen sich hier die Transienten gut in Schach halten – bestens für Drums und andere impulsive Sounds.

Durch die volle Kontrolle über Attack und Release sowie den potentiell sehr transparenten Sound, der den ursprünglichen Charakter weitestgehend wahrt, ist er auch beim Mastering oft die erste Wahl. Dabei muss allerdings beachtet werden, dass ein VCA sehr pflichtbewusst alle Pegelspitzen in kurzer Abfolge registriert und somit etwas überempfindlich werden kann.

FET (Feldeffekttransistor) Kompressor

Ein Kompressor dieser Art nutzt einen sogenannten Feldeffekttransistor. Hier wird das Verhalten einer Röhre über eine spezielle Transistorschaltung emuliert. FET-Kompressoren wurden als schnellere Alternative zu Opto & Variable Mu entwickelt.

So sind äußerst niedrige Einschwingzeiten sind möglich. Der Klassiker Universal Audio 1176LN stemmt beispielsweise Attack-Werte von 20 Mikrosekunden (= 0,02 Millisekunden). Auch das Release kann sehr schnell eingestellt werden.

Durch dieses rasante Timing sind sehr intensive Kompressionseffekte möglich und der Klangcharakter kann stark gefärbt werden. Ferner können Techniken wie die parallele Kompression sehr gut zur Geltung kommen – wenn Du das komprimierte Signal mehr oder weniger leise zum ursprünglichen Sound hinzumischst, erzielst Du einen durchsetzungsfähigen Sound und bewahrst gleichzeitig die Transienten.

Vocals und Drums (unter anderem mächtige Rock-Snares) gehören zu den geeignetsten Kandidaten für die Bearbeitung mit einem FET-Kompressor. Durch die Tendenz zum Punch ist er für das Mastering nicht unbedingt die erste Wahl.

Opto (Optoelektronischer Kompressor) Kompressor

Der Optokompressor arbeitet mit Licht – das Audiosignal wird dabei aber nicht in Licht umgewandelt, sondern wie im Folgenden beschrieben indirekt beeinflusst. Je nachdem, wie stark das zugeführte Audiosignal ist, leuchtet eine kleine Lampe oder LED im Innern des Geräts unterschiedlich hell auf. Die Leuchtstärke wird anschließend von einem sogenannten Fototransistor registriert. Je nach Lichtintensität reguliert dieses Bauteil den Widerstand, der dem Sound entgegengesetzt wird – mehr Licht führt zu geringeren Widerständen und stärkerer Kompression.

Ein Optokompressor reagiert vergleichsweise träge. Attack (typischerweise über 10 Millisekunden) und Release sind relativ langsam, wobei Letzteres einen nicht-linearen Verlauf zeigt – anfangs noch recht schnell, wird es in der letzten Phase deutlich langsamer.

Die etwas krude anmutende Technik führt meist zu einem einzigartigen Sound und musikalisch stimmigen Resultaten. Der relaxte, weiche, naturgemäß verzerrungsarme Sound ist gerade bei Vocals oder E-Bass fabelhaft.

Vari Mu (Variable Mu) Kompressor

Hier ist stets Röhrentechnik integriert, wobei diese selbst für die Regelverstärkung verantwortlich zeichnet. Bei dieser Art von Dynamikeffekt gibt es keine Regelmöglichkeit für die Ratio (Kompressionsrate). Stattdessen wird diese in Abhängigkeit der eingehenden Pegelstärke gesteuert – je stärker das Eingangssignal, desto stärker die Kompressionsrate.

Die Röhren sorgen für ihre charakteristisch weiche, warme Klangkolorierung mit Obertonanreicherungen. Die Wirkweise ist in der Regel reaktionsschneller als beim Opto-, aber doch merklich langsamer als VCA- oder FET-Kompressoren. So ist der Variable-Mu-Kompressor zum Kitten von Spurengruppen oder allen Sounds auf dem Master-Bus geeignet, nicht aber für Signale mit sehr sprunghaften Pegelspitzen (z.B. Drums).

~greetz~
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#9
Spezielle Kompression PDF

~greetz~
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