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Darf man kleine Vocal Abschnitte im Remix benutzen und verkaufen?
#1
Exclamation 
Ich arbeite gerade an einem Soulection Beat und dazu verwende ich nur einpaar einzelne Wörter von bekannten Lieder wie z.B Migos - T Shirt.
Verwende nur z.B das Wort "Mama" oder auch "Yeah" "Skrt" "995".

Ich benutze nur diese kleinen Vocal Abschnitte und nicht die komplette Acapella. Ist das jetzt immer noch in irgendeiner weise nicht legal?
Da die Lieder sehr bekannt sind, weiß man ganz genau welche Künstler diese Worte sagen, in dem Fall Migos.

Mein Remix ist Melodie technisch und Drums technisch komplett anders aufgebaut, nur die Worte würde man als "nicht meins" erkennen.

Wie sieht es aus falls ich es online Stelle bzw. als Remix verkaufe könnten trotz der einzelnen Worte ein Problem enstehen?
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#2
(05.11.2017, 01:22)Penga schrieb: einzelne worte ein problem?

natürlich
~greetz~
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#3
Wobei Moses Pelham ja das Ding gegen Kraftwerk gewonnen hat. Er hatte einen 2 Sekunden Drumloop aus einem Kraftwerksong verwendet. Die Frage ist nur ob du auch 10 Jahre und zig tausend Euro übrig hast das für dich dann durchzufechten Smile

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#4
die rechte auf material gehen insofern nachweislich nicht anders vereinbart immer noch an den eigentümer. sonst gäbe es in der musikindustrie eine art anarchie.
~greetz~
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#5
Es ist Kompliziert. Ich denke die Migos haben besseres zu tun als ihre ad lips in fremden songs zu suchen um die leute dann zu verklagen. Mach es einfach. Die menge an ungeklärten samples und remixes steht sich nicht einmal ansatzweise im verhältnis zu rechtsstreitigkeiten.

grüße
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#6
nein. u.a wird speziell entwickelte software eingesetzt und urheberrechtsverstöße automatisch protokolliert. unter umständen wird an die entsprechende strafverfolgungsbehörde weiterleitet.
~greetz~
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#7
(05.11.2017, 22:25)nichtchris schrieb: Es ist Kompliziert. Ich denke die Migos haben besseres zu tun als ihre ad lips in fremden songs zu suchen um die leute dann zu verklagen. Mach es einfach. Die menge an ungeklärten samples und remixes steht sich nicht einmal ansatzweise im verhältnis zu rechtsstreitigkeiten.

grüße


das is defo eine sehr gewagte aussage.. ich denke das zwar bei vielen leuten nicht viel zu holen ist.. aber dennoch gibts viele "arschloch" artists denen scheiss egal ist zu welchem zweck du es benutzt hast.

metallica ist da n perfektes beispiel. die band wird das wahrscheinlich kaum nötig haben und dennoch haben sie z.b. 2000 einfach mal 330.000 nutzer einer tauschbörse verklagt.. natürlich ist das nicht geil musik zu laden ohne sie zu kaufen.. aber es direkt so derbe zu verfolgen ist auch ein wenig krank.

in der EDM szene kenne ich mich da nicht so aus, aber ich weiß das die meisten artists auch da arschlöcher sind Zunge rausstrecken

und ich würde hier keinen empfehlen einfach was eindeutig illigales zu machen was einen kopf und kragen kosten könnte.

und btw.. ich finde samplen ja nicht schlimm.. allerdings ist es mit instrumenten oder teilen von beats/stücken schon was anderes als eine stimme einer person die ja relativ eindeutig ist und auch eigentum der person bleibt.. da kannste nicht sagen "ich kling genauso" oder "ich hab mir einfach ne stimme gekauft und hab das selbe gesungen" wie bei instrumenten Zunge rausstrecken..


(06.11.2017, 00:56)dENIZ sOUNDZ schrieb: nein. u.a wird speziell entwickelte software eingesetzt und urheberrechtsverstöße automatisch protokolliert. unter umständen wird an die entsprechende strafverfolgungsbehörde weiterleitet.

yes.. und die fingerprint methode funzt super.. klar schlüpft da mal hier und da was durch. aber die werden besser und besser.. im besten fall bekommt man n strike + ne mail das es offline genommen wurde.. im üblen fall kommt n anwalt.

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#8
Oder anders formuliert: wenn etwas nicht klar ist, dann ist es klar: Finger weg Zwinker

Wie gesagt hatte Moses Pelham 10 Jahre rumprozessiert um einen zwei sekündigen Sample von Kraftwerk nutzen zu können. Er hat dann zwar gewonnen.  Die Richter sind seiner Einschätzung gefolgt dass für seine Musikrichtung samplen essentiell ist. Aber das ist immer noch nur ein Einzelurteil. Und da ging es nicht um längere Gesangspassagen oder andere Musikrichtungen.

Sing es selber ein Smile

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#9
irgendwie sind diese threads immer das selbe. man darf kein fremdes material verwenden und die leute wollen dauernd wissen, ob es nicht doch irgendwie sein könnte, wenn es kurz, unauffällig, alt oder sonst was ist... man darf es nicht und wenn mans trotzdem macht, ist man selbst schuld, wenn was passiert. die angebrachtere frage wäre "hey leute, ich hab was verbotenes vor, wisst ihr ob artist x/label x da in der vergangenheit schonmal was unternommen hat
(18.06.2016, 15:46)Musik Magier schrieb: IMMER DRAUF HÄMMERN !!!  DYNAMIC IST WAS FÜR WEICHEIER !!!  IMMER DOLLE DRUFF DA !!!
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#10
(05.11.2017, 09:22)Tiles schrieb: Wobei Moses Pelham ja das Ding gegen Kraftwerk gewonnen hat. Er hatte einen 2 Sekunden Drumloop aus einem Kraftwerksong verwendet. Die Frage ist nur ob du auch 10 Jahre und zig tausend Euro übrig hast das für dich dann durchzufechten Smile

Soweit ich weiß ist das Ding doch wieder offen und geht jetzt zum Europäischen Gerichtshof?  Au Oder hab ich das Ergebnis verpasst?
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#11
Woah, das ist ja derb. Ich dachte das wäre abgefrühstückt BigSmile

Aber tatsächlich XD http://www.spiegel.de/kultur/musik/kraft...50214.html

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#12
es kommt halt drauf an wie man es macht. Ein Großteil der Rap Beats samplen oldschool Songs, das Sample wird aber so stark verändert dass man es nicht ansatzweise mit dem Original in Verbindung bringen könnte (lang lebe Grossbeat BigSmile), daher merkts erstens keiner und zweitens würde es auch niemanden jucken weil es absolut nix mehr mit dem Original zu tun hat.
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#13
meinst du nicht es wäre irgendwo unsinnig diese samples überhaupt zu verwenden wenn sie nicht mehr ansatzweise dem original gegenüber erkenntlich sind?
~greetz~
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