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Anfängertipp (aus den 1980ern) - keine Sounds "schrauben"
#1
Viele VST machen damit Werbung, was für unendliche Möglichkeiten des Soundschraubens möglich sind. Macht ja auch Spaß, hat aber wenig mit Musikproduktion zu tun.
Jan Hammer sagte in den 1980ern sinngemäß: Es gibt keinen Grund für niemanden, Zeit zu verschwenden, um Sounds from-the-scratch zu schrauben. Warum sich stundenlang mit Soundtüfteln beschäftigen, wenn es Massen an Sounds gibt, die man bloß anzupassen braucht. Aussage 1980er - heutzutage?!?!

Timecodeeinbettung funktioniert nicht (https://youtu.be/gsfT_5OQJSI?t=656), ab 10:56

[Video: http://<a href="https://youtu.be/gsfT_5O...?t=656</a>]
Menschen, Leben, Tanzen, Welt - oh, oh, eh, ohh, ohh (Wenn Du von Musik "leben" willst.)
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#2
Sehe ich ähnlich, aber nicht genau so.
Manchmal muss man einfach mal bisschen schrauben und basteln, dabei kommt dann eine Idee und darauf kann ein Track aufbauen. Wenn man aber einen Track anders anfängt, mit einem guten Beat z.B., dann kann es den Flow hindern, wenn man erstmal was zusammenschraubt.
Ich persönlich habe in den letzten Tracks nicht sonderlich viel neues geschraubt. Ich habe meine Presets, da zippe ich durch was ich brauch und ändere es dann auf den Track ab. Oder ich nehme Zeug auf. Mein häufigster Synth ist der 3xOsc und da gibt es eh nicht so viel zu schrauben BigSmile
Robert Melter auf Soundcloud
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#3
(05.06.2018, 16:14)Robert Melter schrieb: Sehe ich ähnlich, aber nicht genau so.
Manchmal muss man einfach mal bisschen schrauben und basteln, dabei kommt dann eine Idee und darauf kann ein Track aufbauen. Wenn man aber einen Track anders anfängt, mit einem guten Beat z.B., dann kann es den Flow hindern, wenn man erstmal was zusammenschraubt.
Ich persönlich habe in den letzten Tracks nicht sonderlich viel neues geschraubt. Ich habe meine Presets, da zippe ich durch was ich brauch und ändere es dann auf den Track ab. Oder ich nehme Zeug auf. Mein häufigster Synth ist der 3xOsc und da gibt es eh nicht so viel zu schrauben BigSmile

Also ich finde eher das Schrauben toll.Man hat ja eine gewisse Vorstellung wo man hin möchte.Ist bei mir vielleicht daher so weil ich gerne Hardstyle / Hardcore Kicks etc selbst mache.Das sind nun im Mixer nicht  gerade wenig Effekte wobei ich deinen letzten Satz Robert nicht so unterstreichen kann.Der 3xOSC an sich ist relativ klobig (Sound und vorhandene Optionen).Klar musst du mehr Arbeit als bei anderen Synth erledigen aber ich hab da schon abgefahrene Bässe raus geholt.

Bsp: https://soundcloud.com/nicok80/minimalistic-world-wip 

bei ca. 1 Minute fadet der 3xOSC Bass ein.Stelle mir das jetzt direkt in einem anständigen Synth auch nicht leichter vor.Die Effektkette bestand aus 2 Mixerchanel.80% Distortion und 20% EQ.So entstand das knarzige.Das Projekt finde ich nimmer.Wollte den Track eigentlich fertig machen da ich ihn recht groovi finde Zwinker Traurig



Smile
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#4
Kommt finde ich extrem stark auf's Genre an. Für Bigroom oder irgend ein anderes "Mainstage" Genre braucht man gar nicht versuchen das Rad neu zu erfinden. 

Anders allerdings bei z.B. DnB im Noisia Style, oder anderen experimentelleren Genres. Oder vielmehr Sounddesign basierten Genres. Ich meine diese Genres bestehen zu großen Teilen regelrecht aus nichts anderem, als Sounddesign, was möglichst einzigartig sein soll.
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#5
Sehe ich auch so.Man kann klingen wie alle anderen oder halt nicht Zwinker
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#6
(05.06.2018, 09:22)h66 schrieb: zeit

anfängerseitig macht es sinn. anderseits spielt eine rolle wie versiert man mit dem sounddesign umgeht!? unter umständen ist man schneller als "ewig" "suchen"!?
~greetz~
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#7
Hardstylekick in 2 Stunden? ........ Nie und nimmer.Da kann man gerne mal 2 Wochen draus machen (je nachdem wie es läuft).Aber es ist dein Sound.Nich wie 95% der Nexususer die ein bissel am Envelope rumschrauben Smile
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#8
(05.06.2018, 18:57)dENIZ sOUNDZ schrieb: "unter umständen"

jepp.
~greetz~
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#9
Es kommt halt auch drauf an ob man am Anfang steht oder Wert auf eigenes legt, ob man schnell zum Ziel will oder sich von den anderen abheben möchte.Ist man gerade kreativ oder nicht..... und und und Smile

Diese Nexuspresets haben aber schon ne gute Quali.Leider ist der Preis für sonen Rompler unverschämt.Die Sounds bekommt man mit ein wenig Übung und Verständniss auch selbst hin.Das ist halt mein Standpunkt Smile
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#10
(05.06.2018, 19:46)nkn80 schrieb: ...Die Sounds bekommt man mit ein wenig Übung und Verständniss auch selbst hin.Das ist halt mein Standpunkt Smile

Mit wenig Übung?  BigSmile
Nexus ist sicherlich eine Geldentscheidung. Wenn ich noch mal anfangen würde, nur FL und Nexus ohne XPs (oder Lethal), alles dabei inkl. Drums, dazu reicht auch ein kleiner/"schwacher" PC (CPU) - für Lethal sollte er etwas stärker sein.
Menschen, Leben, Tanzen, Welt - oh, oh, eh, ohh, ohh (Wenn Du von Musik "leben" willst.)
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#11
(05.06.2018, 19:46)nkn80 schrieb: [...]

jepp.
~greetz~
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#12
(05.06.2018, 17:06)nkn80 schrieb: ...wobei ich deinen letzten Satz Robert nicht so unterstreichen kann.Der 3xOSC an sich ist relativ klobig (Sound und vorhandene Optionen).Klar musst du mehr Arbeit als bei anderen Synth erledigen aber ich hab da schon abgefahrene Bässe raus geholt.
Damit habe ich in keinster Weise gesagt, dass der 3xOsc nix kann, nur gibt es nicht so viel zu schrauben bei ihm und das habe ich in Bezug auf andere SoftSynths bezogen.
Ich mache wie gesagt viel mit 3xOsc und man kann da viel rausholen. Ich werde oft gefragt, welche Synths ich verwende und oft ist es nun mal der 3xOsc. Bin ja auch kein Anfänger mehr und schraube an ihm schon 11 Jahre mittlerweile BigSmile
Robert Melter auf Soundcloud
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#13
Hört man ja auch Bro Zwinker . Er ist oft unterschätzt weil er so nach Kirmes klingt (zumindest bei den meisten).Mache auch Kicks mit dem (Plucks , Supersaws !!! , Bässe und manchmal auch Hihats und so) BigSmile
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#14
Wie bereits schon jemand geschrieben hat ist es Geschmackssache.
Ich bin eher der Typ der sich Presets raus sucht und sich dadurch inspiriert wenn ihm nix einfällt.
Am ende kann ich ja immer noch am Sound schrauben.

Allerdings hast du manchmal auch eine Idee im Kopf und du kannst es einfach nicht umsetzen wenn du nicht den passenden sound hast. Nicht jeder kennt seinen Synth so gut das er aus dem Stehgreif den passenden sound schrauben kann.
Ich habe oft das problem das ich was anfange aber dann irgendwann so durcheinander komme. Am ende bin ich dann unzufrieden und lösche stumpf die FLP. Das liegt aber auch daran das ich ein sehr ungeduldiger Mensch bin.
Daher kann ich die gedanken von "Jan Hammer" ganz gut nachvollziehen.

Der Nexus hat schon einen fetten klang aber der Preis ist einfach zu brutal für nen Sampler mit filtern.
Da gibt es genug VST die das auch können und die kosten weitaus weniger.
Das Piano finde ich am Nexus fett allerdings kannste da auch mit Soundfonts arbeiten welche es zu hauf gratis im Netz gibt.

mit dem 3x OSC werde ich irgendwie nicht warm. Liegt vielleicht aber auch daran das ich direkt mit externen vst angefangen habe.
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#15
Als ich angefangen habe, habe ich ausschliesslich Presets benutzt. Dann kam der Massive und ich hab mich mit dem Aufbau eines Synthesizers befasst. Seitdem nutze ich keinerlei Presets mehr. Ich mache fast alles nur noch mit dem Massive. Ausser Kicks und Snares, die mache ich mit Kick2. Auch nen geiles Plugin. Wenn man sich einmal nen bissl mit der Materie beschäftigt kann man das auch auf alle anderen Synthsizer anwenden. Ausser der Sytrus, der is nen bissl anders. Damit hab ich mich immer noch nicht näher befasst.
Wie Robert schon erwähnt hat kommt es halt auch drauf an wie man den Track anfängt. Ich baue mir immer nen schönen Sound, auf den ich alles andere aufbaue.
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